Logo automobilwoche
Automotive News: Flag US Flag CA Flag EU Flag CN

"Wir legen Wert auf eine ausgeprägte Positionierung der einzelnen Marken"

Player wird geladen...
Dangel.flv (57963 KB)
Autor:
Klaus-Dieter Flörecke
kfloerecke@craincom.de
Wolfgang Dangel: Er sieht noch Potenzial im Premiumbereich. (Klick auf das Foto startet das Video) (Foto: W. Schuering)
Donnerstag, 08. November 2012, 10.43 Uhr
Auf dem Automobilwoche Kongress in Berlin hat Wolfgang Dangel, der Automotivechef von Schaeffler, die acht Erfolgsfaktoren seines Unternehmens genannt.


Berlin. Trotz einer eher stagnierenden Entwicklung in Europa erwartet Wolfgang Dangel, Automotivechef von Zulieferer Schaeffler, im Jahr 2020 weltweit einen Markt von rund 110 Millionen Neufahrzeugen bis zu einem Gewicht von sechs Tonnen. Dabei sieht der Manager selbst in Europa für sein Unternehmen noch Wachstumschancen bei den Anbietern von Premiumfahrzeugen.

Das fränkische Unternehmen, dass aus der mechanischen Präzisionsfertigung kommt, hat eine Entwicklung vom Komponenten-, über den Modul- zum Systemlieferanten vollzogen. Rund zwei Drittel des Umsatzes von zuletzt 10,7 Milliarden Euro erwirtschaftet der Wälzlagerhersteller mit der Automobilindustrie. Dangel sieht für sein Unternehmen insgesamt acht Erfolgsfaktoren. Neben der ausgeprägten Kundennähe und global harmonisierten Produktionsprozessen achtet der Zulieferer unter anderem auf ein ausgeprägtes Produktions-Know-how inklusive Maschinen- und Anlagenbau. "Häufig fertigen wir auch die Montageanlagen selber", erklärt der Manager. Darüber hinaus legt Dangel "Wert auf eine ausgeprägte Positionierung der einzelnen Marken".

Der Automotive-Chef ist davon überzeugt, dass ein Zulieferer über die globale Wertschöpfungskette global aufgestellt sein muss. "In der Region für die Region", so das Credo des Unternehmens. Zudem rechnet er damit, dass "Zulieferer mit elektrischen Komponenten stärker in den Vordergrund treten werden."

Kommentare zum Video:
Das könnte Sie auch interessieren:
Die beliebtesten Inhalte der letzten 7 Tage:
12120
Zugriffe
Die Bänder bei BMW werden wohl länger stillstehen als zunächst angenommen. Betroffen sind mehrere absatzstarke Modellreihen.
10856
Zugriffe
US-Präsident Donald Trump passt es nicht, dass die deutschen Hersteller in den USA so viele Autos verkaufen. Er äußert sich erneut kritisch - in der gewohnten Art.
10733
Zugriffe
Der Hyundai-Manager Jochen Sengpiehl kehrt zurück zu VW. Ab September soll er dem Image der Marke zu neuem Glanz verhelfen. Er war Erfinder des Slogans "Volkswagen. Das Auto."
10138
Zugriffe
Angela Merkel fuhr früher einen Golf, SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ist mit einer Premiummarke unterwegs, die allgemeinhin mit Understatement verbunden wird.
8461
Zugriffe
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart durchsucht mehrere Daimler-Standorte. Dies hat der Autohersteller bestätigt. Hintergrund ist der Verdacht des Betruges und der strafbaren Werbung bei Diesel-Pkw.
8289
Zugriffe
Der Marktanteil amerikanischer Autos in Deutschland ist viel höher als der deutscher Autos in den USA. Das hat Branchen-Experte Ferdinand Dudenhöffer ermittelt – und damit die Kritik des US-Präsidenten Donald Trump widerlegt.
7615
Zugriffe
Die Investorenfamilie Hastor hat es nicht geschafft, den Zulieferer Grammer unter ihre Kontrolle zu bringen. Doch der Streit könnte weitergehen.
7468
Zugriffe
Donald Trump äußert sich erneut kritisch über die deutschen Autobauer, weil diese "Millionen von Autos" in den USA verkaufen. Aber wie stark sind die deutschen Hersteller wirklich in den Staaten?
6967
Zugriffe
Image und Vertrauen in die Marke Volkswagen haben unter dem Abgas-Skandal offenbar schwer gelitten. Insbesondere der gute Ruf der Kernmarke ist laut einer internen Studie dahin.
6742
Zugriffe
Die Frage stellt sich schon bei Stellenanzeige und Bewerbung: Du oder Sie? Hängt davon ab. Für den Einsteigerjob beim IT-Dienstleister passt vielleicht das Du. Für die Stelle im höheren Management eines Automobilherstellers sicher eher das Sie. Grundsätzlich gilt für Firmen wie Bewerber: authentisch bleiben.