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Dekra-Reifenexperte beendet seine Laufbahn
Christian Koch (l) ist Nachfolger des renommierten Dekra-Reifenexperten Franz Nowakowski.
(Foto: Dekra)
Autor:
Annelie Palatzky
apalatzky@craincom.de
Donnerstag, 08. November 2012, 11.12 Uhr
Franz Nowakowski, anerkannter Reifenexperte und langjähriger Leiter der Dekra Niederlassung München-Ost, ist Ende Oktober nach 34 Jahren bei Dekra in den Ruhestand gegangen. Für das Arbeitsgebiet technische Reifengutachten und das Dekra-Reifenlabor in München ist zukünftig Christian Koch verantwortlich.

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Stuttgart. Nowakowski studierte Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule München und arbeitete zunächst als Versuchs- und Entwicklungsingenieur in der Reifenindustrie. 1978 tat er als Kfz-Sachverständiger und Prüfingenieur bei Dekra in München ein und übernahm 1982 die Leitung der Niederlassung. Zudem machte er sich als Reifenexperte einen Namen und zählt zur Prominenz der deutschen Reifenbranche. Seit 2004 konzentrierte er sich als Sonderbeauftragter auf die Begutachtung von Reifen.
Zu seinen Spezialgebieten zählen die Untersuchen und Analyse von Reifenschäden, Zahnriemen und Gummibauteilen. Der Sachverständige war unter anderem als Vertragssachverständiger des ADAC Südbayern und im Prüfungsausschuss für Reifensachverständige der Stahlgruber-Stiftung aktiv. An der Hochschule München und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg war er Lehrbeauftragter für das Thema Reifentechnik. Zudem arbeitete der oft als "Dekra Reifenpapst" bezeichnete Experte im Vorstand der Münchner Motorpresse sowie im Motor-Presse-Club und im Verband Deutscher Motorjournalisten mit.
Künftig wird Christan Koch das Arbeitsgebiet Reifengutachten betreuen und für die Beratung von Dekra Kunden aus Werkstätten, Fuhrparks, Industrie und Justiz zuständig sein. Der Ingenieur arbeitete sechs Jahre als Sachverständiger für Unfallrekonstruktion und Reifengutachten bei Dekra in Norddeutschland. Auch aufgrund seiner neuenjährigen Tätigkeit in Forschung und Entwicklung sowie im Kundendienst eines großen Reifenherstellers bringt der 44-Jährige beste Voraussetzungen für seine neue Aufgabe mit.
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