Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Rabatt-Debatte: Replik aus dem Ruhrgebiet
"Autoprofessor" Dudenhöffer: "Der deutsche Automarkt gestaltet sich derzeit schwierig", schreibt der Branchenbeobachter in seiner Breitseite gegen Berlin und Wolfsburg. "Aus den wissenschaftlichen Incentive-Analysen des CAR Instituts, die offensichtlich weder Herr Weller noch das Unternehmen VW kennen, zeigt sich dies." (Foto: CAR Institut)
Im Scharmützel zwischen dem Volumenhersteller VW, dem Fahrzeughändler Burkhard Weller und dem Wissenschaftler Ferdinand Dudenhöffer gibt es neue Munition. Der "Autoprofessor" von der Uni Duisburg-Essen schießt zurück, er wertet die jüngste Stellungnahme aus Wolfsburg als verschroben. Der verbale Geleitschutz für Wellers offenen Brief falle "scheinheilig" aus.
Vor allem die Zahl der Markenbetriebe ist zwischen 2000 und 2012 zurückgegangen.
Hamburg. Die Auseinandersetzung von Volkswagen und Burkhard Weller mit den Incentive-Forschern um Universitätsprofessor Ferdinand Dudenhöffer geht unvermindert weiter. In der jüngsten Runde des Ringens um das Rabattgebaren im deutschen Autohandel reagiert der Hochschullehrer vom CAR-Center Automotive Research der Universität Dusiburg-Essen mit harschen Worten auf eine Stellungnahme aus der VW-Zentrale. Die Wolfsburger hatten jüngst einen offenen Brief Wellers wohlwollend kommentiert, in dem dieser Dudenhöffer scharf attackiert (Automobilwoche berichtete). "Die Behauptungen von Herrn Weller sind nachweisbar falsch. Damit sind auch die aus seiner Aussage abgeleiteten Implikationen falsch", teilt Dudenhöffer in einer aktuellen Erklärung mit. "Da VW die tatsächlichen Sachzusammenhänge kennt, überrascht es, dass sich der VW-Konzern zu diesen falschen Behauptungen einschließlich der abgeleiteten Folgen bekennt".
Berufung auf akademisch akurate Untersuchungsmethodik Dudenhöffer zufolge analysiert sein Team "zur Analyse der Rabattsituation im deutschen Automarkt monatlich mehrere tausend Datensätze". Dies ermögliche ein "wissenschaftlich fundiertes, objektiv überprüfbares Incentive-Bild über den deutschen Automarkt" und spiegele jeweils das aktuelle Rabattierungsverhalten der Branche wider. "Vor diesem Hintergrund erscheinen das Schreiben von Herrn Weller und die darauf beruhende Stellungnahme von VW skurril", endet Dudenhöffers Replik. "Offensichtlich will derjenige, der den Rabattwettwerb mit hohen Händlerprämien anschürt, sich bei demjenigen darüber beklagen, der dieses Verhalten mit objektiv nachzuvollziehenden Marktdaten wissenschaftlich analysiert. Umgangssprachlich könnte man von 'Scheinheiligkeit' sprechen."
Mit einem offenen Brief an Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center Automotive Research, hat Burkhard Weller eine bereits überfällige Debatte angeschoben. Weller bezichtigt... » mehr lesen
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.