Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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IT-Experten händeringend gesucht
IT-Fachkräfte sind Mangelware: An den Hochschulen haben im vergangenen Jahr zwar 48.000 Studenten ein Studium der Informatik begonnen. Allerdings liegt die Abbrecherquote bei 50 Prozent. (Foto: Microsoft)
Einer Studie des Hightech-Verbands Bitkom zufolge sind in Deutschland rund 43.000 Stellen bei IT-Dienstleistern, Hard- und Softwareanbietern und Beratern unbesetzt. Der Fachkräftemangel schlägt auch auf die Anwenderbranchen - etwa die Automobilindustrie - durch: Insgesamt gibt es bei den Anwendern weitere 25.000 offene IT-Stellen.
Dreikampf bei Entwicklungs-Software
Dassault Systèmes, Siemens PLM und PTC ringen um die Vorherrschaft bei Product-Lifecycle-Management-Lösungen
Berlin. Während sich die IT in der Automobilindustrie immer mehr zur Schlüsseltechnologie und zum Innovationstreiber entwickelt, werden Fachkräfte händeringend gesucht. Einer Studie des Hightech-Verbands Bitkom zufolge sind in Deutschland derzeit rund 43.000 Stellen für IT-Experten unbesetzt. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs von 13 Prozent. Innerhalb von drei Jahren habe sich die Zahl der offenen Stellen um 23.000 mehr als verdoppelt. "Die etwas eingetrübten Wachstumsaussichten der Gesamtwirtschaft haben noch keine Auswirkungen auf den IT-Arbeitsmarkt", so Bitkom-Präsident Dieter Kempf bei der Präsentation der repräsentativen Studie in Berlin. Dabei wurden 1500 Geschäftsführer und Personalleiter unterschiedlicher Branchen befragt. Der Fachkräftemangel zeigt sich auch bei den Kunden der IT-Branche - etwa der Autoindustrie. Bei den Anwendern gibt es weitere 25.000 offene Stellen für IT-Experten, gesucht sind hauptsächlich Administratoren und Anwendungsbetreuer. Der Fokus der IT-Aktivitäten liegt der Befragung zufolge vor allem auf betriebswirtschaftlichen Anwendungen. Mit großem Abstand folgen Themen wie IT-Sicherheit und Cloud Computing. Wichtige IT-Dienstleister für die Autoindustrie klagen schon lange über fehlende IT-Experten und sehen sich dadurch sogar in ihrem Wachstum limitiert. In der Autobranche geht der Trend einerseits zu immer mehr Elektronik im Fahrzeug, was den Hard- und Softwarebedarf treibt. Neben Sicherheits- und Komfortfunktionen hält das Internet im Fahrzeug Einzug. Insgesamt wird das Sammeln und Auswerten von Daten - sei es aus dem Fahrzeug selbst oder Fahr- und Nutzungsprofile des Kunden - zum Schlüssel für innovative Angebote an den Kunden und Grundlage für neue Geschäftsmodelle.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."