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Autofahrer wollen Kfz-Versicherung nicht wechseln
Kfz-Versicherung: Mehr als 14 Prozent der Befragten entscheiden sich für einen neuen Anbieter, weil sich die Typklasse geändert hat.
(Foto: HUK Coburg)
Autorin:
Pia Krix
pkrix@craincom.de
Mittwoch, 31. Oktober 2012, 09.48 Uhr
Die deutschen Autofahrer hängen an ihrer Kfz-Versicherung. Am 30. November ist Stichtag für den Wechsel, doch nur sieben Prozent der Befragten interessieren sich für eine neue Versicherung. Das hat eine Umfrage von TNS Infratest im Auftrag von mobile.de ergeben.

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Berlin/Dreilinden. Zwar ist am 30. November Stichtag für den Wechsel der Kfz-Versicherung, doch die Deutschen sind nicht wechselwillig: Nur sieben Prozent der Autofahrer wollen sich nach einer neuen Versicherung umschauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Online-Fahrzeugmarkts mobile.de. TNS Infratest befragte im Oktober dieses Jahres 952 deutsche Autobesitzer zum Wechsel der Kfz-Versicherung. Dabei waren Mehrfachnennungen möglich.
Laut Umfrage kennt nur jeder Zweite die Regelung, die Ende des Jahres in Kraft tritt. Die meisten Deutschen wollen ihrer Versicherung treu bleiben. Sie sind mit dem Angebot ihres Anbieters in Bezug auf Leistungsumfang (60 Prozent), Preisangebot (60 Prozent) und auch mit dem Kundenservice (58 Prozent) absolut zufrieden, so ein weiteres Ergebnis.
Sieben Prozent der Autofahrer geben an, dass sie ihre Versicherung wechseln wollen. Bei den Befragten bis 29 Jahre zeigte sich eine größere Wechselbereitschaft. In dieser Altersgruppe plant mehr als jeder Zehnte, sich für eine neue Kfz-Haftpflicht zu entscheiden.
Mobile.de macht darauf aufmerksam, dass dies bei vielen Versicherungen zu erheblichen Preissteigerungen führen kann, denn erstmals wird das Alter des Halters berücksichtigt. "Ein Vergleich der Angebote kann sich tatsächlich lohnen. Selbst wenn Autobesitzer mit den Prämien zufrieden sind, bietet eine andere Versicherung vielleicht ein besseres Leistungspaket zu den gleichen Konditionen", so Mobile-Geschäftsführer Malte Krüger. Laut Studie wünschen sich vor allem Frauen von ihrer Versicherung einen größeren Leistungsumfang (53 Prozent) und einen besseren Kundenservice (26 Prozent) und planen häufiger als Männer einen Wechsel der Versicherung.
 
Wie die Umfrage ermittelte, sind die Unisex-Tarif für viele Autofahrer noch neu. Nur jeder zweite Autofahrer kann mit dieser Neuregelung etwas anfangen. In der Altersgruppe der bis 29-Jährigen, die von den neuen Tarifen in der Kfz-Versicherung hauptsächlich betroffen sein werden, sind es fast 60 Prozent. Unisex bedeutet, dass spätestens ab dem 21. Dezember 2012 für Männer und Frauen die gleichen Kriterien gelten müssen.
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