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VW nimmt Stellung zu Wellers Philippika
Burkhard Weller: "Ich würde Ihren Rabattauswüchsen nicht so viel Aufmerksamkeit schenken, wenn nicht der Verbraucher davon massiv getäuscht würde und mit diesen Erwartungen im Handel beim Verkäufer auftaucht“, schreibt der Mehrmarkenhändler in seinem offenen Brief an Professor Ferdinand Dudenhöffer.
(Foto: Wellergruppe)
Autor:
Henning Krogh
hkrogh@craincom.de
Mittwoch, 31. Oktober 2012, 14.04 Uhr
Der offene Brief von Burkhard Weller, in dem der Fahrzeughändler die Rabattstudien des "Autoprofessors" Ferdinand Dudenhöffer hart kritisiert, erfährt auf ganzer Linie Zustimmung aus Wolfsburg. VW wertschätze Wellers Worte und teile den rügenden Befund, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Künftige Studien von Dudenhöffer wolle man penibel auf den Prüfstand stellen.

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Hamburg. Der Fahrzeugproduzent Volkswagen hat die jüngste Streitschrift des Berliner Autohändlers Burkhard Weller kommentiert, in der dieser die Rabattstudien des Branchenbeobachters und Hochschullehrers Ferdinand Dudenhöffer scharf rügt (Automobilwoche berichtete). "Volkswagen begrüßt ausdrücklich den aktuellen offenen Brief von Herrn Burkhard Weller und schließt sich der Kritik voll und ganz an", heißt es in einer offiziellen Mitteilung aus der Wolfsburger VW-Zentrale. "Volkswagen wird die Untersuchungsergebnisse von Hr. Dudenhöffer weiterhin sehr genau beobachten und hinterfragen".
In seinem viel beachteten Schreiben hatte Weller unter anderem den Vorwurf an Dudenhöffer gerichtet, dessen Studien rund um "Rabattschleuderei auf dem deutschen Automobilmarkt" hätten mittlerweile ein zweifelhaftes Niveau erreicht, "welches die Branche massiv schädigt, weil Sie Unwahrheiten verbreiten". Darob würden verunsicherte Käufer immer wieder ihren geplanten Neuwagenkauf verschieben; dies verursache volkswirtschaftlich Schaden. Die Weller-Gruppe zählt zu den bedeutsamsten Mehrmarken-Handelsgruppen in Deutschland.
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