Nach dem grünen Ministerpräsidenten im Landtag hat nun auch die Hauptstadt Baden-Württembergs, Stuttgart, einen grünen Oberbürgermeister. Die Grünen stehen dem Automobil als solches recht kritisch gegenüber. Da fragt man sich als geneigter Beobachter, warum eine Stadt, die so stark von der Automobilindustrie abhängig ist wie Stuttgart, mit Fritz Kuhn einen grünen Bürgermeister wählt?
Jedes Jahr eine Neuheit aus Zuffenhausen
Porsche bastelt an immer mehr Baureihen, um den Absatz auf . Autos treiben zu können - Spyder vor Debüt
Kann mir bitte mal jemand erklären, warum eine Stadt, die so stark von der Automobilindustrie abhängig ist wie Stuttgart, mit Fritz Kuhn einen grünen Bürgermeister wählt? Nun hat Baden-Württemberg mit Winfried Kretschmann einen grünen Ministerpräsidenten, der längst anerkannt hat, wie wichtig die Autobranche für sein Bundesland und damit auch für seinen eigenen politischen Erfolg ist. Kretschmann hat in den ersten Monaten seiner Regierungszeit kaum eine Möglichkeit ausgelassen, dies zu betonen. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Grünen dem Auto als Instrument der individuellen Mobilität im Speziellen und der produzierenden Industrie im Allgemeinen äußerst kritisch gegenüberstehen. Dass diese Partei in Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt solche Erfolge hat, ist schwer zu verstehen. Eine mögliche Antwort: Selbst in Stuttgart hat die Autoindustrie nicht die Bedeutung, die man annehmen sollte: Von den 470.000 Arbeitsplätzen in der Stadt sind nur 62.000 Industriearbeitsplätze. Allein der öffentliche Dienst, wo die Grünen und die Sozialdemokraten traditionell stark vertreten sind, beschäftigt in Stuttgart 18.000 Menschen. Auch wenn Stuttgart von Berlin, wo die Bezieher staatlicher Einkommen und Transferzahlungen mittlerweile in der Mehrheit sind, noch weit entfernt ist. Die viel spannendere Frage ist ohnehin, welche Folgen der Erfolg der Grünen im Musterländle hat. Verkehrspolitisch wird man den Autofahrern sicher das Leben schwer machen, wo es nur geht. Doch das hat auf die Industrie nur sehr indirekte Auswirkungen. Viel wichtiger ist, dass sich die Grünen nun ernsthaft mit Industriepolitik beschäftigen müssen. So gesehen ist ihr Erfolg in einem Autoland wie Baden-Württemberg für die Branche auch eine Chance. Denn bisher haben Umweltschützer und Autoindustrie eher übereinander als miteinander geredet. Weder Kretschmann noch Kuhn werden sich vor die Belegschaften von Mercedes in Untertürkheim oder Porsche in Zuffenhausen stellen und ihnen zurufen, sie würden nicht mehr gebraucht und könnten nach Hause gehen. Die Nähe zu einer erfolgreichen Industrie, die in den vergangenen Jahren Milliarden in den Umwelt- und Klimaschutz investiert hat, dürfte die Grünen so manches Vorurteil kosten.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.