Entwickler mobiler Anwendungen können dank einer Lösung des Softwareanbieters QNX Software Systems jetzt Automobil-Apps auf der Basis von standardisierten Internet-Technologien wie CSS3, HTML5 und JavaScript erstellen.
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Bosch und Denso mit Kopf-an-Kopf-Rennen
Großes Stühlerücken im Zulieferer-Ranking
Bosch musste in der vergangenen Dekade seine Top-Position zweimal zurückerobern - Koreaner und Chinesen im Aufwind
Hannover. Die Entwickler von Apps betrachten den Bereich Automotive-Infotainment als einen potenziell lukrativen neuen Markt und auch die Fahrzeughersteller möchten gerne die Fähigkeiten der Mobile Community nutzen. Bislang haben die beiden Seiten allerdings nur wenige Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit. Der US-Spezialist für vernetzte Systeme QNX Software Systems kündigt nun eine neu entwickelte Lösung an, die genau hier eine Brücke schlagen kann und neue Partnerschaften zwischen dem Mobile- und Automotive-Bereich ermöglichen soll: das HTML5-SDK für die QNX CARTM 2 Applikationsplattform. "HTML5 hat sich zu einer Lingua Franca entwickelt und erlaubt den App-Entwicklern einen Einsatz auf allen wichtigen mobilen Plattformen. Bislang konnten die Fahrzeughersteller dieses vielfältige Angebot von Apps, Inhalten und Entwicklerfähigkeiten nicht nutzen. Das HTML5-SDK für die QNX CAR 2 Applikationsplattform wird dies ändern", erklärt Andy Gryc, Automotive Product Marketing Manager bei QNX Software Systems. "Mithilfe dieser Plattform können die Entwickler von mobilen Anwendungen und die Fahrzeughersteller nun effektiv zusammenarbeiten. Sie profitieren dabei genau von den offenen Standards, die schon im Mobile-Bereich die Entwicklung beschleunigt und die User Experience verbessert haben." QNX Software Systems richtet zudem einen virtuellen Marktplatz ein, über den die Entwickler den Fahrzeugherstellern ihre QNX CAR 2 Anwendungen anbieten können. Dadurch erhalten die Unternehmen einen Überblick, welche Anwendungen am besten zu ihrer Marke passen und für ihre Kunden geeignet sind. Beide Elemente – HTML5-SDK und Marktplatz – stehen qualifizierten Entwicklern im ersten Quartal des kommenden Jahres zur Verfügung.
Fehlende Verbindung zwischen Auto und Apps wird hergestellt Das HTML5-SDK ist eine Erweiterung des BlackBerry WebWorksTM Open Source Frameworks, das speziell für Automotive-Umgebungen optimiert wurde. Es erlaubt den Entwicklern die Erstellung, den Test und das Packaging von leistungsfähigen Automotive-Apps auf der Basis von HTML5, CSS3, JavaScript und anderen offenen Standards. Außerdem stellt es die fehlende Verbindung zwischen Apps und dem Auto durch spezielle APIs her, die einen Zugang zu Automotive-Systemen und Hardware ermöglichen. Die APIs beinhalten JavaScript-Klassen, die einen Zugriff auf Klimaanlage, GPS, Multimedia und andere Dienste der QNX CAR 2 Applikationsplattform erlauben. Um die Entwicklung zu beschleunigen, umfasst das HTML5-SDK einen Emulator, mit dem sich schnell untersuchen lässt, wie Apps in einem Auto funktionieren und aussehen. Die Entwickler können den Emulator für JavaScript-Debugging, HTML DOM Inspektion, automatische Tests und Emulation von Bildschirmauflösungen nutzen – alles über den Web-Browser. Damit können Entwickler aus dem Mobile-Bereich ihre Programme ohne Zugang zu einem Auto oder Infotainment-System testen. Zudem lassen sich Apps ohne erneutes Kompilieren untersuchen oder ändern. Dazu muss einfach nur der Quellcode geändert und eine Aktualisierung im Browser ausgeführt werden. Der Simulator basiert auf dem Open Source BlackBerry Ripple Emulator, der mittlerweile von Tausenden von Entwicklern genutzt wird, heißt es bei QNX Software Systems.
Evaluierung bei Automobilkunden Die QNX CAR 2 Applikationsplattform ist ein vorintegrierter Software-Stack, mit dem sich der Zeit- und Arbeitsaufwand bei der Entwicklung von komplexen und personalisierbaren In-Car-Infotainmentsystemen reduzieren lässt, verspricht QNX. Die Plattform, die mit dem Best of CES 2012 Award ausgezeichnet wurde, werde inzwischen von einigen führenden Automobilherstellern und Tier-One-Automobilzulieferern evaluiert. QNX Software Systems hat seine Softwaretechnologie bereits für den Einsatz in Millionen von In-Vehicle-Systemen weltweit lizenziert, wie beispielsweise für digitale Kombiinstrumente, Freisprechsysteme, Multimedia-Headsets, Konnektivitätsmodule und Navigationssysteme. QNX Software Systems wird die Plattform voraussichtlich im Dezember 2012 freigeben sowie das HTML5 SDK und den virtuellen Marktplatz im ersten Quartal 2013 für qualifizierte Entwickler verfügbar machen.
Das kanadische Unternehmen QNX Software Systems ist vom Siegeszug des HTML5- Standards im Auto überzeugt. "HTML5 ist die gemeinsame Sprache von allen Mobilfunkgeräten und passt... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.