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SupplyOn mit Frühwarnsystem im Bestellprozess
Markus Quicken: Der Vorstandsvorsitzende von SupplyOn.
(Foto: SupplyOn)
Autor:
Matthias Krust
mkrust@craincom.de
Dienstag, 23. Oktober 2012, 15.33 Uhr
Die Internetplattform des IT-Dienstleisters SupplyOn für den Elektronischen Datenaustausch (EDI) zwischen Herstellern und Zulieferern bietet individuell anpassbare Erinnerungsfunktionen, um Störungen in der Lieferkette zu vermeiden.

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Hallbergmoos. SupplyOn bietet ein neues Frühwarnsystem an, um für einen reibungslosen Ablauf im Bestell- und Lieferprozess zu sorgen. Mit individuell anpassbaren Erinnerungsfunktionen können Störungen in der Lieferkette frühzeitig erkannt und vermieden werden, teilte das Unternehmen mit.  Außerdem lasse sich so die Transparenz in der Supply Chain für Einkäufer und Lieferanten deutlich erhöhen.
Das Unternehmen bietet webbasierte Lösungen für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der Fertigungsindustrie (Elektronischer Datenaustausch - EDI). Unterstützt werden Geschäftsprozesse mit Partnern und Lieferanten in den Bereichen Einkauf, Logistik, Qualität und Finanzen. Die Dienstleistungen werden von rund 8000 Unternehmen aus 70 Ländern genutzt. Die Plattform erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 27 Millionen Euro.
Im IT-Ranking der Automobilwoche liegt SupplyOn mit Erlösen von 21,8 Millionen Euro an Nummer 24 der 25 größten IT-Dienstleister für die Autoindustrie in Deutschland. An der Plattform sind Bosch, ZF Friedrichshafen, Continental, der Schaeffler-Konzern sowie Softwareanbieter SAP beteiligt.

 


Störungen vermeiden
Einkäufer können sich durch das Frühwarnsystem an ausstehende Bestellbestätigungen von Lieferanten erinnern lassen. Die elektronische Bestellbestätigung zeigt dem Einkäufer, ob der Lieferant auch tatsächlich in der Lage ist, die bestellte Ware rechtzeitig zu liefern. Kann der Lieferant nicht zum gewünschten Termin liefern, hat er die Möglichkeit, abweichend zu bestätigen. Für den Fall, dass keinerlei Bestätigung erfolgt, wird automatisch eine Nachricht an beide Seiten geschickt.

Auch die Erinnerung an anstehende oder bereits überfällige Lieferungen ist möglich. Diese wird je nach individueller Einstellung kurz vor der anstehenden Lieferung oder bei verspäteter Lieferung verschickt. Sie ist insbesondere in der Zusammenarbeit mit Lieferanten hilfreich, bei denen nur sporadisch bestellt wird.



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