Die Internetplattform des IT-Dienstleisters SupplyOn für den Elektronischen Datenaustausch (EDI) zwischen Herstellern und Zulieferern bietet individuell anpassbare Erinnerungsfunktionen, um Störungen in der Lieferkette zu vermeiden.
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Bosch und Denso mit Kopf-an-Kopf-Rennen
Großes Stühlerücken im Zulieferer-Ranking
Bosch musste in der vergangenen Dekade seine Top-Position zweimal zurückerobern - Koreaner und Chinesen im Aufwind
Hallbergmoos. SupplyOn bietet ein neues Frühwarnsystem an, um für einen reibungslosen Ablauf im Bestell- und Lieferprozess zu sorgen. Mit individuell anpassbaren Erinnerungsfunktionen können Störungen in der Lieferkette frühzeitig erkannt und vermieden werden, teilte das Unternehmen mit. Außerdem lasse sich so die Transparenz in der Supply Chain für Einkäufer und Lieferanten deutlich erhöhen. Das Unternehmen bietet webbasierte Lösungen für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der Fertigungsindustrie (Elektronischer Datenaustausch - EDI). Unterstützt werden Geschäftsprozesse mit Partnern und Lieferanten in den Bereichen Einkauf, Logistik, Qualität und Finanzen. Die Dienstleistungen werden von rund 8000 Unternehmen aus 70 Ländern genutzt. Die Plattform erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 27 Millionen Euro. Im IT-Ranking der Automobilwoche liegt SupplyOn mit Erlösen von 21,8 Millionen Euro an Nummer 24 der 25 größten IT-Dienstleister für die Autoindustrie in Deutschland. An der Plattform sind Bosch, ZF Friedrichshafen, Continental, der Schaeffler-Konzern sowie Softwareanbieter SAP beteiligt.
Störungen vermeiden Einkäufer können sich durch das Frühwarnsystem an ausstehende Bestellbestätigungen von Lieferanten erinnern lassen. Die elektronische Bestellbestätigung zeigt dem Einkäufer, ob der Lieferant auch tatsächlich in der Lage ist, die bestellte Ware rechtzeitig zu liefern. Kann der Lieferant nicht zum gewünschten Termin liefern, hat er die Möglichkeit, abweichend zu bestätigen. Für den Fall, dass keinerlei Bestätigung erfolgt, wird automatisch eine Nachricht an beide Seiten geschickt.
Auch die Erinnerung an anstehende oder bereits überfällige Lieferungen ist möglich. Diese wird je nach individueller Einstellung kurz vor der anstehenden Lieferung oder bei verspäteter Lieferung verschickt. Sie ist insbesondere in der Zusammenarbeit mit Lieferanten hilfreich, bei denen nur sporadisch bestellt wird.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.