Daimler treibt die Neuausrichtung des Vertriebs im wichtigen chinesischen Markt mit Hochdruck voran. "Wir werden auch dieses Jahr einen neuen Bestwert in China erzielen, haben derzeit allerdings nicht das Wachstum, das wir uns vorgestellt hatten“, sagte Pkw-Vertriebschef Joachim Schmidt im Gespräch mit der Automobilwoche. "Ich gehe aber davon aus, dass wir im nächsten Jahr unsere Vertriebsorganisation in China neu aufgestellt haben. Mit einer einheitlichen Vertriebsgesellschaft verfügen wir über deutliche bessere Voraussetzungen, um in China mittel- und langfristig wieder deutlich zu wachsen“, fügte er hinzu.
Modellvorschau für die Audi S- und RS-Modelle der Quattro-GmbH in den Jahren 2013 bis 2016
Stuttgart. Daimler treibt die Neuausrichtung des Vertriebs im wichtigen chinesischen Markt mit Hochdruck voran. „Wir werden auch dieses Jahr einen neuen Bestwert in China erzielen, haben derzeit allerdings nicht das Wachstum, das wir uns vorgestellt hatten", sagte Pkw-Vertriebschef Joachim Schmidt im Gespräch mit der Automobilwoche. „Ich gehe aber davon aus, dass wir im nächsten Jahr unsere Vertriebsorganisation in China neu aufgestellt haben. Mit einer einheitlichen Vertriebsgesellschaft verfügen wir über deutliche bessere Voraussetzungen, um in China mittel- und langfristig wieder deutlich zu wachsen", fügte er hinzu. Im Gegensatz zu den Premium- Konkurrenten Audi und BMW unterhält der Stuttgarter Autohersteller zwei getrennte Großhandelsorganisationen: eine für lokal im Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Hersteller BAIC produzierte Fahrzeuge und eine weitere für Importmodelle. Die mangelnde Abstimmung bei der Marktbearbeitung hat dazu geführt, dass Mercedes-Benz stark ins Hintertreffen geraten ist: In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres betrug das Absatzplus gerade einmal neun Prozent auf 156.855 Einheiten. BMW steigerte das Volumen der Marken BMW und Mini im gleichen Zeitraum um fast 34 Prozent auf 237.056 Verkäufe. Audi verzeichnete einen Zuwachs von über 31 Prozent auf 297.060 Fahrzeuge. Der Abstand zwischen den Schwaben und den bayerischen Konkurrenten ist auch eine Folge der Modellpolitik: BMW und Audi bieten zusätzlich zu großen Limousinen auch Kompakt-SUVs wie X1 und Q3 an. Mercedes will diese Lücke nun mit der neuen Kompaktwagengeneration schließen, die auch eine SUV-Variante vorsieht. Schmidt ersetzt nun den langjährigen China-Vertriebschef Klaus Maier durch Nicholas Speeks, der bislang für Japan verantwortlich ist und seinen neuen Job zum 1. Dezember antreten wird. Der 50-jährige Maier war durchaus erfolgreich und hat in sechs Jahren den Absatz von 30.000 auf über 200.000 Einheiten ausgebaut. Mercedes will aber im Jahr 2015 rund 300.000 Fahrzeuge verkaufen. „Wir werden auch im kommenden Jahr in China auf einem gesunden Niveau wachsen. Die hohen zweistelligen, teils dreistelligen Zuwachsraten gehören aber wohl der Vergangenheit an", so Schmidt. Den Anteil an der Importeursgesellschaft Lei Shing Hong hat Daimler vor wenigen Wochen auf 75 Prozent erhöht.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.