Audi will sich mit neuen Mobilitätskonzepten auf die zunehmende Urbanisierung einstellen. "Im Jahr 2030 werden voraussichtlich 60 Prozent der Menschen in Städten mit mehr als acht Millionen Menschen leben“, sagt Nadine Endress, bei Audi zuständig für die strategische Markenführung.
Modellvorschau für die Audi S- und RS-Modelle der Quattro-GmbH in den Jahren 2013 bis 2016
Ingolstadt. Audi will sich mit neuen Mobilitätskonzepten auf die zunehmende Urbanisierung einstellen. „Im Jahr 2030 werden voraussichtlich 60 Prozent der Menschen in Städten mit mehr als acht Millionen Menschen leben", sagt Nadine Endress, bei Audi zuständig für die strategische Markenführung. Doch bei der Umsetzung von Mobilitätslösungen sind Audis Wettbewerber den Ingolstädtern voraus. So hat BMW schon einige Projekte an den Start gebracht: Ende 2013 kommen die ersten Elektroautos mit einer leichten Carbonkarosserie auf den Markt. Zudem bietet BMW in Großstädten in Kooperation mit dem Autovermieter Sixt das Carsharing- Konzept DriveNow an, Vorreiter Daimler wartet mit Car2go auf. Audi will jetzt nachziehen. Ein wichtiger Ideenlieferant ist der „Urban Future Award". Dieser Preis wird alle zwei Jahre von den Ingolstädtern verliehen, erstmals im Jahr 2010. Am 18. Oktober kürt der Autohersteller in Istanbul den Sieger 2012. Im diesjährigen Wettbewerb treten fünf Architekturbüros mit Lösungen für ihre jeweilige Metropolregion an – neben Mumbai, Boston, Istanbul und São Paulo auch das extrem dicht besiedelte Flussdelta Pearl River in China. Im Gegensatz zur ersten Runde des Wettbewerbs will Audi dieses Mal den besten Vorschlag – zumindest teilweise – auch realisieren: „Mit dem Gewinner wollen wir ein Konzept entwickeln, wie wir das Projekt in kleinerem Maßstab schon heute in der Stadt umsetzen können", berichtet Audi-Managerin Endress. Es könne nicht eine Lösung für alle Metropolen geben, daher will Audi mit verschiedenen Konzepten auf die Bedürfnisse der jeweiligen Megacity reagieren. Bereits vor mehr als zwei Jahren hatte das Unternehmen die „Audi Urban Future Initiative" gegründet. In der Denkfabrik tauschen sich weltweit Architekten, Soziologen, Städteplaner und Trendforscher aus, um die Mobilität von Megacitys zu analysieren und erste Lösungen zu entwerfen. Berücksichtigt werden sollen technische, soziale, ökologische und ästhetische Aspekte. Die Themenpalette ist breit: Es geht um die nahtlose Mobilität durch die Verbindung der Verkehrsteilnehmer ebenso wie um die flexible Nutzung des Raums. Die Kommunikation zwischen Auto und Stadt steht ebenfalls ganz oben auf der Agenda. Fest steht für Audi: Die Mobilität der Zukunft wird die Rolle und das Design der Autos entscheidend verändern. Es gewinnt mehr Fähigkeiten, sich mit der Außenwelt zu vernetzen. Zudem muss es aufgrund der zunehmenden Schadstoffemissionen leichter und effizienter werden. Die Audi- Designer arbeiten in einigen Projekten mit Studenten internationaler Hochschulen zusammen, um von den jungen Kreativen zu lernen, wie sie die mobile Welt sehen. „Wir nutzen die Quelle unserer künftigen Käufer", berichtet Audis Exterieur-Designer Jürgen Löffler. Er verweist auf zwei Studien, die Audis Weg in die Zukunft demonstrieren sollen: das E-Bike „Wörthersee" sowie der Sportwagen „Concept Urban Spyder" mit Elektroantrieb.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Der Stuttgarter Automobilzulieferer gibt auf dem Motorpressekolloquium einen Ausblick auf die mittel- und langfristige technische Entwicklung der Branche.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Überraschend hat Volkswagen am Dienstagabend mitgeteilt, eine neue Wandelanleihe zu begeben. Wie geplant nahm der Autobauer damit 1,2 Milliarden Euro ein.