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Fiat signalisiert Interesse an Opel
Sergio Marchionne: Fiat-Chef Marchionne und GM-CEO Dan Akerson stehen regelmäßig in Kontakt miteinander. Marchionne will die Gespräche über die deutsche Tochter Opel wieder aufnehmen, wenn GM sich davon trennen will. (Foto: Chrysler)
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Freitag, 05. Oktober 2012, 11.36 Uhr
Der Autobauer Fiat hat es schon einmal versucht - damals scheiterten die Italiener bei ihrer Übernahme von Opel. Jetzt wollen sie offenbar einen neuen Angriff starten. Medienberichten zufolge will Fiat-Chef Marchionne GM-CEO Dan Akerson ein Angebot für die deutsche Tochter Opel machen, sobald GM signalisiert, dass Opel zum Verkauf steht. Analysten sind alles andere als begeistert.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
München. Medienberichten zufolge geht der italienische Autobauer Fiat erneut einen Schritt auf Opel zu. Wie die italienische Zeitung "Il Sole 24 Ore" ohne Angaben von Quellen berichtet, werde Fiat die Gespräche mit General Motors wieder aufnehmen, sollte der US-Konzern sich von seiner deutschen Tochter trennen wollen. Noch habe der italienische Autobauer aber kein Angebot unterbreitet – Marchionne und Dan Akerson stünden allerdings regelmäßig in Kontakt.
Es ist nicht der erste Vorstoß von Fiat in diese Richtung. Schon 2009 hatte der Autobauer eine Offerte für Opel unterbreitet. Damals wollte Marchionne die deutsche GM-Tochter Opel zum Nullkostenpreis aufkaufen.
Analysten von Credit Suisse können angesichts dieser Pläne nur mit dem Kopf schütteln. "Wenn man zwei Unternehmen miteinander kombinieren will, die Verluste machen und nicht wissen, wie sie ihre Kapazitäten reduzieren sollen, dann kann das nicht gutgehen", heißt es. Die Kosten für die Übernahme beziffern die Experten mit rund 1,5 Milliarden Euro.
Beide Autobauer sind stark auf den europäischen Kontinent fokussiert und ächzen unter Überkapazitäten und rückläufigen Absatzzahlen. Fiat und GM hatten im Jahr 2000 die gemeinsame Entwicklung von Motoren und Getrieben in Europa beschlossen. Zugleich hatte der US-Konzern zehn Prozent der Anteile von Fiat übernommen. Im Februar 2005 hat Fiat seine breit angelegte Partnerschaft mit General Motors beendet. Der US-Konzern zahlte damals 1,55 Mrd. Euro, um nicht das Automobilgeschäft von Fiat übernehmen zu müssen.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.