Im ersten Halbjahr lief es für die Herstellerbanken noch gut. Für das Gesamtjahr wären sie aber bereits mit einer Stagnation zufrieden. Das würde für das zweite Halbjahr einen Rückgang bedeuten. Insgesamt sehen sich die Herstellerbanken aber gut aufgestellt.
Der Neuwagen-Absatz in Deutschland ist im Januar 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken.
Frankfurt/Main. Die Autobanken rechnen für das zweite Halbjahr mit einer Eintrübung des Geschäfts. "Wir könnten mit einem gleichbleibenden Jahr 2012 sehr zufrieden sein", erklärte der Arbeitskreis der Autobanken (AKA) am Montagabend in Frankfurt. Auch für 2013 rechne man mit Stagnation oder einem leichten Minus. Da das Geschäft im ersten Halbjahr 2012 noch angezogen hatte, würde das ein leichtes Minus für das zweite Halbjahr bedeuten. Die AKA rechnet aber nicht mit einem abrupten Einbruch. In den ersten sechs Monaten hatten die Autobanken der Hersteller rund 940.000 Fahrzeuge mit einem Wert von mehr als 20 Milliarden Euro finanziert. Die Zahl der Vertragszugänge stieg damit um zwei, ihr Wert sogar um vier Prozent. Das Vertragsvolumen der Herstellerbanken stieg um drei Prozent auf 82,3 Milliarden Euro. Dies sei ein "zufriedenstellendes Wachstum", sagte Klaus Bentz, einer der beiden Sprecher des AKA. Dabei wurden 577.000 Finanzierungen mit einem Volumen von 10,4 Milliarden Euro abgeschlossen, 362.000 Leasingverträge erreichen ein Volumen von insgesamt 9,8 Milliarden Euro.
Kräftiges Wachstum bei der Gebrauchtwagenfinanzierung Ausgesprochen positiv entwickelte sich im ersten Halbjahr der Bereich Gebrauchtwagenfinanzierungen. Das Volumen legte laut AKA um 16 Prozent zu, die Zahl der Vertragsabschlüsse um sieben Prozent. Damit sei man stärker gewachsen als der Markt, sagte Michael Reinhart, der andere AKA-Sprecher. Bisher sei das Gebrauchtwagengeschäft eher ein Randthema gewesen. Mit der Finanzierung junger und hochwertiger Gebrauchter unterstütze man auch den Handel, da ein marktgerechtes Preisniveau in diesem Bereich auch dem Neuwagengeschäft nutze. Ebenfalls stark positiv haben sich über Finanzierung und Leasing hinausgehende Geschäftsfelder wie Versicherungen, Kreditschutzbriefe, Garantie- und Reparaturversicherungen und Ähnliches entwickelt. Dieses Geschäftsfeld hätten sich die Mitgliederbanken des AKA in den vergangenen Jahren flächendeckend erschlossen, sagte Reinhart. Dazu habe auch beigetragen, dass die Kunden heutzutage nicht mehr nur den Anschaffungspreis des Autos sondern auch die Folgekosten im Blick hätten. Habe man 2011 im Schnitt noch 1,7 zusätzliche Dienstleistungen pro Finanzierungs- und Leasingvertrag für einen Neuwagen verzeichnet, seien es in der ersten Jahreshälfte bereits zwei gewesen. Hier habe es ein Wachstum von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gegeben. Das habe die eigenen positiven Erwartungen noch einmal übertroffen.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Der Stuttgarter Autohersteller Daimler stellt weitere Weichen, um die Pkw-Vertriebsorganisation in China schlagkräftiger zu machen. In der Zentrale in Stuttgart wurde ein eigener Bereich "Vertriebssteuerung China“ geschaffen, dessen Leitung der ehemalige Audi-Manager Bernhard Auer übernimmt.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."