Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Continental plant Einfach-Telematik für E-Autos
Autor: Johannes Winterhagen
Montag, 01. Oktober 2012, 00.03 Uhr
Im Rahmen des Modellprojektes „Vlotte“ erprobt Continental erstmals eine für Elektrofahrzeuge adaptierte Version seines Telematiksystems AutoLinQ. Damit sind 20 der 357 Testfahrzeuge, die im österreichischen Bundesland Vorarlberg von privaten und gewerblichen Nutzern bewegt werden, ausgestattet. Es ermöglicht dem Fahrer, per Mobiltelefon den Ladezustand seines Elektroautos zu überwachen, die nächstgelegene Ladesäule zu finden und festzulegen, wann das Fahrzeug laden soll.
Kennzahlen des Zulieferers Robert Bosch für das Jahr 2012
Bregenz. Im Rahmen des Modellprojektes „Vlotte" erprobt Continental erstmals eine für Elektrofahrzeuge adaptierte Version seines Telematiksystems AutoLinQ. Damit sind 20 der 357 Testfahrzeuge, die im österreichischen Bundesland Vorarlberg von privaten und gewerblichen Nutzern bewegt werden, ausgestattet. Es ermöglicht dem Fahrer, per Mobiltelefon den Ladezustand seines Elektroautos zu überwachen, die nächstgelegene Ladesäule zu finden und festzulegen, wann das Fahrzeug laden soll. Der Flottenbetreiber, der Energieversorger Illwerke VKW, erhält zudem Daten über die Bewegungsprofile und den Stromverbrauch der Autos. Generiert werden die Daten durch eine kleine Elektronikbox an Bord, die im Wesentlichen aus GPS-Empfänger, Schnittstelle zum Fahrzeug-CAN-Bus sowie einem GSM-Modul für den Datenaustausch besteht. Die Daten verarbeitet ein Server des Partnerunternehmens T-Systems. Die Schnittstelle zum Fahrer bildet eine von T-Systems entwickelte HTML-5-Applikation für Mobilgeräte, die auf Android- und auf Apple-Geräten läuft. Herbert Halamek, Projektleiter für Elektromobilitätslösungen bei Continental, verteidigt den technisch recht einfachen Weg: „Man kann natürlich immer auf große IT-Lösungen warten. Aber unser System ist einsatzbereit und könnte innerhalb von zwölf Monaten in Serie gehen." Fahrzeughersteller zeigten reges Interesse.
Reservieren von Ladesäulen Diese jedoch favorisieren bislang zumindest in Studien Systeme mit umfangreicheren Funktionen. So entwickelt das Gemeinschaftsunternehmen Hubject, zu dem BMW, Daimler, Bosch, Siemens sowie EnBW und RWE gehören, eine Software, mit der Ladesäulen reserviert werden können. Angesichts der noch spärlichen Ladesäulendichte könnte ein Navigationssystem, das die reale Reichweite und Tankmöglichkeiten kennt, Überlandfahrten komfortabler machen. Die derzeit in Elektrofahrzeugen angebotenen Navigationssysteme weisen wie auch die Continental-App lediglich auf die Existenz einer Ladesäule hin. Unklar bleibt für den Fahrer, ob die Tankstelle besetzt ist und ob sie technisch von seinem Fahrzeug nutzbar ist. Zudem benötigt man an vielen Stromtankstellen spezielle Kundenkarten.
Übergreifendes System fehlt Es gibt noch kein übergreifendes IT-System, das Daten zu Technik und Status einzelner Ladesäulen bietet. Der Aufbau eines solchen Systems könnte Jahre dauern. Beim europäischen Forschungsprojekt „Green eMotion", das bis 2015 mehr als 17.000 Ladesäulen zu einem europäischen Daten- Marktplatz vernetzen soll, wird gerade erst die Bestandsaufnahme abgeschlossen. Mit diesem Marktplatz, so die Vision der bei Siemens beschäftigten Projektleiterin Heike Barlag, könnten Serviceprovider europaweites Roaming anbieten, das nicht nur das Bezahlen, sondern auch andere Funktionen wie das Finden einer freien Ladesäule übernimmt. Conti-Manager Halamek ist skeptisch, ob sich solche großen Lösungen durchsetzen: „Das Stromtanken wird vermutlich eng an die Parkraumbewirtschaftung gekoppelt." In Parkhäusern könnte für spezielle Bereiche mit Ladeanschlüssen ein höherer Stundensatz fällig werden, Stromverbrauch inklusive. Für Schnellladestationen hingegen, das zeigt der Modellversuch in Vorarlberg, sind aufwendige Reservierungssysteme unnötig. Zwar wurden die drei Stationen jeweils mehr als 100-mal pro Monat genutzt, durchschnittlich aber nur fünf Kilowattstunden getankt – das geht, bei ordentlicher Ladeleistung, in sechs Minuten.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
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Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.