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Mercedes legt Grundstein für Kompaktwagenproduktion in China
Grundsteinlegung: Ab 2014 sollen in Peking auch Fahrzeuge der neuen Kompaktwagengeneration von Mercedes vom Band rollen. (Foto: Daimler)
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Mittwoch, 26. September 2012, 15.05 Uhr
Das Gemeinschaftsunternehmen von Mercedes und der Beijing Automotive Group will ab 2014 auch Fahrzeuge der neuen Kompaktwagengeneration von Mercedes in Peking bauen. Ein erster Schritt ist bereits getan: diese Woche erfolgte die Grundsteinlegung.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
Peking. Die Beijing Benz Automotive Company, kurz BBAC, das chinesische Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und der Beijing Automotive Group, hat in Peking den Grundstein für einen neuen Werksteil gelegt. Wie der Autobauer am Mittwoch mitteilte, sollen ab 2014 Fahrzeuge der neuen Kompaktwagengeneration von Mercedes vom Band rollen. "Gemeinsam mit unserem Joint-Venture-Partner BAIC treiben wir die Zukunftsprojekte in China weiter voran. Von der lokalen Produktion unserer neuen Kompaktwagengeneration erwarten wir dabei zusätzliche Impulse für unsere Entwicklung in diesem boomenden Segment des chinesischen Marktes", erklärt Ulrich Walker, Chairman und CEO Daimler Northeast Asia.
Das Werk in Peking wird neben Rastatt und Kecskemét die dritte Fertigungsstätte für die Kompaktbaureihen. Mit der Lokalisierung soll die Nachfrage in China laut Mercedes noch stärker markt- und kundennah erfolgen. Vor Ort werden die C- und die E-Klasse gefertigt, letztere in einer speziell für die Anforderungen des chinesischen Marktes zugeschnittenen Langversion. Seit Dezember 2011 läuft auch der GLK in Peking vom Band. Der strategische Rahmenvertrag zwischen Daimler und der Beijing Benz Automotive Company war im Juni 2011 zustande gekommen. Neben dem Ausbau der Fertigungskapazitäten bei BBAC sollen künftig auch verstärkt Fahrzeuge der neuen Mercedes-Benz-Kompaktwagengeneration auf dem chinesischen Markt verkauft werden. Der Aufbau eines neues Motorenwerks für die Produktion von Vierzylinder-Ottomotoren sowie die Errichtung eines neuen R&D-Centers für Fahrzeugtests und - anpassungen sowie R&D-Tätigkeiten mit Lieferanten kommen laut Pressemitteilung gut voran. Insgesamt investiert das Gemeinschaftsunternehmen BAIC rund drei Milliarden Euro in den chinesischen Markt.
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