Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Kommentar: Déjà-vu bei Daimler
Altes Verwaltungsgebäude von Daimler: Das Daimler-Hochhaus in der Zentrale in Untertürkheim erinnert an glorreiche Zeiten. Jetzt steht es als Bauruine leer. (Foto: Daimler)
Alles schon mal dagewesen: Daimler muss kurzfristig die Produktion senken und Milliarden an Euro einsparen. Der Stuttgarter Autohersteller produziert nicht nur Autos, sondern in schöner Regelmäßigkeit auch negative Schlagzeilen.
Der Verkauf seiner EADS-Anteile hat dem Konzern über 700 Millionen Euro Gewinn eingebracht.
Stuttgart. Daimler drosselt überraschend die Produktion und legt ein Sparprogramm auf. Diese Bombe ließ Konzernchef Dieter Zetsche letzte Woche platzen. War da nicht was? Sind die Schwaben nicht auch in die vergangene Krise 2008/2009 mit Vollgas reingerauscht, mussten ein Notsparprogramm auflegen und sogar dem Wüstenstaat Abu Dhabi zum Sonderpreis eigene Aktien verkaufen, um die leere Kasse wieder aufzufüllen? Was nun passiert, ist leider kein Déjà-vu-Erlebnis – also eine Gedächtnisstörung, bei der man glaubt, etwas schon erlebt zu haben – es ist die traurige Realität. Der Stuttgarter Autohersteller produziert nicht nur Autos, sondern in schöner Regelmäßigkeit auch negative Schlagzeilen, die alleine mit den Marktbedingungen nicht erklärbar sind. Warum stellt man im Sommer Tausende Ferienarbeiter ein, und während noch viele von ihnen an den Bändern stehen, ist auf einmal die Nachfrage eingebrochen? In der letzten Krise verfehlte Mercedes-Vertriebschef Klaus Maier drei Mal das Worst-Case-Szenario bei der Absatzplanung und war danach weg. Es beschleicht einen die Ahnung, dass die Vertriebsplanung seither nicht dazugelernt hat. Mit Ausnahme von Opel kommt auch kein weiterer Autohersteller in den Sinn, der ständig milliardenschwere Sparprogramme auflegen muss. Die Stuttgarter leiden unter einem Jo-Jo-Effekt: Mit den unterschiedlichsten Diäten versuchen sie wieder und wieder abzunehmen, nur um in kurzer Zeit abermals ihr altes Gewicht auf die Waage zu bringen. Und wenn das Daimler-Managment mit dem Rücken an der Wand steht – etwa, weil Mercedes als jahrzehntelang auf Nummer eins gesetzter Premiumhersteller Schritt für Schritt von kontinuierlich besser werdenden Konkurrenten überholt wird – dann gibt man gerne langfristige Ziele aus: Mercedes-Benz 2020 zum Beispiel. Etwas ist faul in Untertürkheim.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.