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Schub für VW Nutzfahrzeuge
Transporter des Typs VW Crafter: "Volkswagen Nutzfahrzeuge ist gut unterwegs", urteilt Markenchef Eckhard Scholz. "Wir wachsen trotz der volatilen Märkte in unserem Hauptabsatzgebiet Westeuropa. Wir haben unsere führende Marktstellung nicht nur behauptet, sondern ausgebaut. Aus eigener Kraft, und nicht vom Markt gepusht". (Foto: VW Nutzfahrzeuge)
Der Hersteller von Stadtlieferwagen und Transportern hat in den ersten acht Monaten des laufenden Geschäftsjahres gut 362.000 Fahrzeuge abgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) somit einen Zuwachs von mehr als fünf Prozent verbuchen. Auf der Nfz-IAA in Hannover bekräftigte der neue VWN-Chef Eckhard Scholz, seine Marke setze sich auf wichtigen Einzelmärkten in Europa positiv vom Markttrend ab.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
Hannover. Der in der niedersächsichen Landshauptstadt ansässige Hersteller Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat seine weltweiten Auslieferungen von Januar bis einschließlich August dieses Jahres um 5,6 Prozent auf 362.200 Einheiten gesteigert. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 ist dies ein Zuwachs um 5,6 Prozent. "Auf Gesamteuropa entfielen davon rund 216.600 Fahrzeuge, 4,7 Prozent mehr ausgelieferte Fahrzeuge als in den ersten acht Monaten 2011", gab VWN im Rahmen des ersten Pressetages der der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover bekannt. Der neue VWN-Vorstandschef Eckhard Scholz kommentierte den Schub für sein Unternehmen mit den Worten: "Volkswagen Nutzfahrzeuge ist aus eigener Kraft gut unterwegs". Der Topmanager weiter: "Die Mannigfaltigkeit unserer Produktpalette ist neben innovativer Technik und durchgängiger Kundenorientierung einer der Gründe dafür, dass wir unsere Auslieferungen weltweit steigern konnten."
Signifikante Steigerung auf dem russischen Markt In der wichtigen Verkaufsregion Westeuropa nahmen die Auslieferungen laut VWN von Januar bis August 2012 um zwei Prozent auf 189.000 Fahrzeuge zu. "Davon entfielen 83.000 Auslieferungen auf den Heimatmarkt Deutschland; ein Zuwachs von 3,5 Prozent", hieß es auf der Nfz-IAA. "In Osteuropa legten die Auslieferungen um 27,6 Prozent auf 27.600 Einheiten zu. Besonders im russischen Markt stiegen die Verkäufe um 44 Prozent auf 10.700 Fahrzeuge", teilte die VW-Marke mit.
Auf der Branchenmesse in Hannover wies das VWN-Management aber auch auf die generell angespannte Situation auf etlichen Einzelmärkten hin: "Die Neuzulassungen von Stadtlieferwagen, Transportern und Pickups waren in den ersten sieben Monaten 2012 insgesamt rückläufig. Der westeuropäische Gesamtmarkt für diese Fahrzeuge verzeichnete dem entsprechend insgesamt ein Minus von 8,7 Prozent", teilte das Unternehmen mit. "Volkswagen Nutzfahrzeuge konnte im selben Zeitraum ein Neuzulassungsplus von 2,7 Prozent erzielen", hieß es weiter. VWN-Lenker Scholz betonte in diesem Kontext: "Unsere Marke setzt sich damit in den meisten europäischen Einzelmärkten deutlich vom Wettbewerbs- und Marktumfeld ab".
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
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