Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Klartext - Über den Erfolg der Online-Vermittler
Meinauto-Homepage: Die Internetvermittler profitieren auch davon, dass die Konfigurationsseiten der Hersteller schwer zu bedienen sind. (Foto: Meinauto)
Die Internetseiten der Autohersteller, auf denen Autos individuell zusammengestellt werden können, sind oft schwer zu bedienen. So sollen die Kunden wohl hilfesuchend ins Autohaus gelockt werden. Doch immer mehr Kunden gehen nicht ins Autohaus, sie surfen rüber zu markenunabhängigen Fahrzeugvermittlern wie Meinauto.de oder Autohaus24. Dort können nicht nur Fahrzeuge gleich mehrerer Fabrikate relativ einfach zusammengestellt und miteinander verglichen werden, der Kunde sieht auch die hohen Preisnachlässe, die der Handel derzeit gewährt.
VW hat in Deutschland im ersten Quartal 2013 von allen Autoherstellern am meisten für Werbung ausgegeben.
Wer versucht, einen Volkswagen, Audi, BMW oder Mercedes im Internet nach seinen Wünschen zu konfigurieren, braucht Geduld und Nerven: Wählt man eine Option, muss man oft eine andere zu- oder abbestellen. Manches Extra trägt eine völlig unverständliche Bezeichnung. Andere findet man erst gar nicht. Ohne Beratung und fremde Hilfe kommt hier kaum ein Interessent zum Ziel. Fazit: Wer solche Konfiguratoren ins Netz stellt, will seine Kunden offenbar hilfesuchend ins Autohaus treiben. Aus Sicht des Handels ist diese Strategie ja auch richtig. Doch immer mehr Kunden gehen nicht ins Autohaus, sie surfen rüber zu markenunabhängigen Fahrzeugvermittlern wie Meinauto.de oder Autohaus24. Dort können nicht nur Fahrzeuge gleich mehrerer Fabrikate relativ einfach zusammengestellt und miteinander verglichen werden, der Kunde sieht auch die hohen Preisnachlässe, die der Handel derzeit gewährt. Die Preistransparenz ist aber nur ein Grund für den Erfolg dieser Plattformen. Deshalb ist die Forderung von ZDK-Präsident Robert Rademacher, Hersteller und Handel sollten besser ihre Online-Strategie überdenken, auch richtig. Die Kritik des Autohandels an dem Rabatt-Gebaren der Neuwagenvermittler, die ja eigentlich nur das volumengetriebene Margensystem der Autohersteller abbilden, ist hingegen nicht berechtigt. Die Mehrheit der großen und viele kleine Autohändler nutzen diesen Absatzkanal, um sich gegen Ende des Quartals ihren Mengenbonus zu sichern. Und nicht wenige verdienen an den Neuwagen, die dort mit teils aberwitzig hohen Preisnachlässen angeboten werden, auch noch Geld, indem sie zum Beispiel den Internet-Kunden Zubehör verkaufen und den Verkaufsprozess besonders schlank und effektiv gestalten. Zwischen zwei und sechs Prozent Rendite erziele er mit diesem Absatzkanal, berichtet ein Händler. Das ist mehr als der durchschnittliche Autohändler in Deutschland verdient. In diesem Jahr werden voraussichtlich 50.000 Neuwagen im Internet vermittelt, also nicht einmal zwei Prozent des Marktvolumens. Warum ist trotzdem die Aufregung in der Autobranche über diese Portale so groß? Offenbar, weil sie bei Herstellern und Händlern einige eklatante Schwächen ihrer Geschäftsmodelle bloßstellen.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.