Der Werkstattvergleich der Internetplattform deckt inzwischen ganz Deutschland ab. Die Zahl der registrierten Betriebe stieg auf mehr als 1500. Zudem stellte das Unternehmen eine Umfrage zum Verhalten von Autobesitzern bei der Wahl der Werkstatt vor.
Wo sollten die Autohersteller bei der Entwicklung am meisten investieren?
CO2-Reduzierung und Umweltschutz
Vernetzung und Internet im Auto
Qualitäts- und Premiumanspruch
Sicherheit und Unfallvermeidung
Werkstatt-Umsätze sinken
Experte fordert Premium-Dienstleistungen und Diversifizierung im Service
München. Früher als geplant hat sich das Werkstattportal von Autoscout24 über das gesamte Bundesgebiet ausgebreitet. Alle Werkstätten in Deutschland könnten das Angebot nun nutzen, um ihre Dienste im Internet anzubieten, erklärte das Unternehmen. Ursprünglich hatten die Münchner dieses Ziel für Ende des Jahres ausgegeben. "Wir stellen den Werkstätten einen Vermarktungskanal zur Verfügung, der auf großes Interesse stößt. Deshalb können wir nun schon deutlich vor Ende 2012 eine bundesweite Abdeckung erreichen", sagte Geschäftsführer André Stark. "Als nächstes gilt es nun für uns, die Werkstattdichte in den einzelnen Regionen, vor allem in den ländlicheren Gebieten zu erhöhen." Aktuell liege die Zahl der im Werkstattportal präsenten Betriebe bei mehr als 1500. Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Unternehmens zufolge entscheiden sich 36 Prozent der Autofahrer für eine Werkstätten, ohne Angebote zu vergleichen. 49 Prozent holen zwei Angebote ein, 15 Prozent drei oder mehr. Wer Angebote vergleiche, tue dies meist vor Ort (41) Prozent. Zum Telefonhörer greifen 28 Prozent, das Internet dient 29 Prozent als Informationsquelle.
Zufrieden mit der Qualität Insgesamt stellten die Autofahrer den Werkstätten ein gutes Zeugnis aus. Als Durchschnittsnote ergab sich 2,4. Zwölf Prozent der Befragten hatten ein "sehr gut" vergeben, 47 Prozent "gut" und 35 Prozent "befriedigend". Schlechter als eine drei schätzten nur sechs Prozent der Befragten die Qualität der Werkstätten ein. Am wichtigsten waren den Befragten bei der Auswahl der Werkstätten die Qualität (95 Prozent), kompetente Mitarbeiter (93 Prozent) sowie die Qualität von Ersatzteilen, transparente Preisgestaltung und freundlicher Service (je 91 Prozent). Ein niedriger Preis wurde von 77 Prozent als sehr wichtig oder wichtig eingestuft. Autoscout24 bietet auf seinem Werkstattportal einen Preisvergleich zu einzelnen Dienstleistungen an. Derzeit sind HU und AU, Ölwechsel, Zahnriemen, Klimaservice und die Inspektion im Angebot.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.