Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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CO2-Verlierer schlagen zurück
VW Up: Auf der Basis des Kleinstwagens soll eine ganze Modell-Familie entstehen. (Foto: VW)
Autor: Matthias Krust Mitarbeit: Pia Krix, Henning Krogh
Sonntag, 19. August 2012, 07.45 Uhr
Die anspruchsvollen Emissionsauflagen vor allem für große und schwere Fahrzeuge könnten zu massiven Marktverschiebungen führen. Nach Recherchen der Automobilwoche dürften die deutschen Hersteller zunehmend ins Kleinwagensegment drängen und dort den Druck auf etablierte Anbieter erhöhen.
Der Kleintransporter Mercedes-Benz Citan und seine Rivalen Renault Kangoo und VW Caddy im Vergleich der Preise und Crawltest-Ergebnisse
Stuttgart. Die geplanten CO2-Ziele der EU könnten sich für die vermeintlichen Gewinner als Bumerang erweisen. So dürften vor allem die auf Kleinwagen spezialisierten Hersteller mittelfristig massiv unter Wettbewerbsdruck geraten. Grund: Die von der EU stärker belasteten Anbieter von großen Fahrzeugen drängen mit Macht ins Kleinwagensegment, um ihre CO2-Flottenziele leichter erreichen zu können. "Es kann für einen breit aufgestellten Hersteller günstiger sein, kleine Fahrzeuge zu Discountpreisen auf den Markt zu bringen, als hohe Summen in die CO2-Einsparung in den oberen Segmenten zu investieren", sagte ein Automobilmanager zur Automobilwoche. In ihrem Gesetzesvorschlag hat die EU-Kommission für 2020 als europäisches Flottenziel 95 Gramm CO2 pro Kilometer fixiert. Dabei wurden überraschend die Vorgaben für schwere Fahrzeuge verschärft und Kleinwagen entlastet. Ein großer Profiteur davon ist der Fiat-Konzern. Die Hürden für die deutschen Premiumhersteller Mercedes-Benz und BMW sowie den breit aufgestellte VW-Konzern mit Audi wurden deutlich erhöht. So dürften die individuellen CO2-Ziele für 2020 bei Autos der Mittel- und Oberklasse nur mit Plug-in-Hybriden erreichbar sein, die 5000 bis 8000 Euro Aufpreis kosten. "Die CO2-Ziele sind für uns sehr ambitioniert und fördern unser ohnehin vorhandenes Interesse am wachsenden Kleinwagensegment", betont man bei einem weiteren Hersteller. Gerade die Kleinwagenhersteller, die sich im Lobbying am stärksten für schärfere CO2-Regeln engagiert hätten, würden die Folgen wie ein Bumerang treffen. Denn BMW, Mercedes-Benz und VW weiten ihre Produktpaletten in den nächsten Jahren stark im Kompaktsegment und darunter aus. Begründet wird dies neben den künftigen CO2-Flottenzielen auch mit dem erwarteten Marktwachstum des Segments.
Skoda ist es gewohnt zu gewinnen. Vergleichstests in Automobil-Fachzeitschri en enden fast immer mit einem Sieg der tschechischen Volkswagen-Tochter – und dies seit vielen... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.