Chart der Woche: Wird der neue Opel Adam ein Erfolg für die Marke?
Berlin. Die Dürkop-Gruppe hat ihr viertes Autohaus in der Bundeshauptstadt eröffnet. Die drei Millionen Euro teure Filiale Prenzlauer Berg beherbergt auf 1.400 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Marken Opel und Kia. Mit insgesamt 35 Mitarbeitern soll sie pro Jahr 500 Neuwagen und 600 Gebrauchte absetzen und dabei 18 Millionen Euro umsetzen. "Der neue Standort liegt in einem populationsstarken Stadtteil, in dem viele junge Menschen und Familien leben, die mit den beiden Marken Opel und Kia angesprochen werden", sagte der Sprecher der Dürkop-Geschäftsführung Stefan N. Quary. "Wir werden mit unserem neuen Betrieb deren Marktanteil deutlich vorantreiben." Da das Autohaus gut erreichbar sei, werde es "bis nach Brandenburg" ausstrahlen. Quary will damit "die Wirtschaftlichkeit der Dürkop-Gruppe verbessern", wie er vor den versammelten Gästen zur Eröffnung erklärte.
Ein Wunsch an Opel Dürkop ist einer der wichtigsten Opel-Händler des Landes und eröffnet nun seine vierte Berliner Filiale in einer Zeit, zu der Opel nicht nur mit ständigen Wechseln im Management, sondern auch mit stark rückläufigem Marktanteil in Deutschland fertig werden muss. "Wir kämpfen uns durch", sagte Opel-Vertriebschefin Imelda Labbé bei der Eröffnungsfeier zur Automobilwoche. Quary dankte sie für "sein Vertrauen in die Marke Opel". Der Dürkop-Chef nannte vor den Gästen als seinen derzeit vorrangigen Wunsch, die Marke Opel möge wieder eine so starke Marke werden, wie sie es in der Vergangenheit war. In den vergangenen Jahren war Quary mit Dürkop auf einem konstanten Wachstumskurs. Zuletzt hat er im Juli die Renault- und Dacia-Betriebe der Schünemann-Gruppe in Hildesheim und Alfeld mit 75 Mitarbeitern übernommen. Auch in der Hauptstadt steht eine weitere Expansion an, denn im Oktober soll im Stadtteil Spandau ein Teilelogistikzentrum eröffnet werden. Der neue Standort für Opel und Kia am Prenzlauer Berg wird – anders als die übrigen Dürkop-Filialen – auf Grund der Gesellschafterstruktur in einer eigenständigen GmbH geführt. Zu Geschäftsführern wurden neben Quary auch Roland Müller (Leiter der Region Ost der Dürkop-Gruppe) und Dieter Wüsten bestellt.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.