Zwischen den deutschen und anderen europäischen Autobauern gibt es offenbar Meinungsverschiedenheiten über die Vorschläge der EU zu künftigen CO2-Grenzwerten.
Wichtige Kennzahlen des Autobauers Daimler im ersten Quartal 2013
Brüssel. Die deutschen Autobauer streiten sich mit ihren französischen und italienischen Konkurrenten über EU-Vorschläge für künftige CO2-Grenzwerte für Neuwagen. Die Europäische Kommission plant, dass Neuwagen ab dem Jahr 2020 durchschnittlich nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen dürfen.
Wie die Automotive News Europe unter Berufung auf Quellen innerhalb der EU und der Autoindustrie berichtet, wollen die deutschen Hersteller Volkswagen, BMW und Daimler durch Lobbyarbeit erreichen, dass das erlaubte CO2-Limit vom Gewicht des Fahrzeugs abhängt. Damit müssten sie weniger Anstrengungen unternehmen als Hersteller von leichteren Fahrzeugen, wie sie Renault, PSA und Fiat bauen. Während diese hauptsächlich im Kleinwagen- und Kompaktsegment aktiv sind, verdienen die deutschen Hersteller ihr Geld vor allem mit Mittel- und Oberklassenmodellen sowie SUVs.
Sergio Marchionne, Fiat-Chef und Präsident des europäischen Herstellerverbands ACEA, sagte, der Verband habe sich nicht auf eine einheitliche Linie verständigen können. Als Fiat-Boss unterstütze er den Vorschlag der Europäischen Kommission. Er könne verstehen, dass die Deutschen einen anderen Plan verfolgten, hoffe aber, dass dieser keinen Erfolg habe. "Wir werden die Last nicht auf kleinere Autobauer abwälzen", sagte er. Dieses Mal bewegen wir uns nicht. Wir können weiter verhandeln", sagte er am Sonntag gegenüber Reportern.
Der Streit um die Reduzierung von Emissionsgrenzwerten schwelt schon länger. Für die Veröffentlichung des aktuell diskutierten Vorschlags hat die Kommission aber noch keinen Termin festgesetzt. Zahlreiche Umweltschutzorganisationen kritisierten die Vorschläge unterdessen als unzureichend. (Foto: Pixelio)
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.