Der klassische Ratenkredit ist beim Autokauf künftig das gefragteste Finanzierungsmodell. Der Bedarf danach steigt deutlich, berichteten die deutschen Autohändler in einer aktuellen Umfrage. Der Trend geht demnach offenbar zum Kredit. Hier erwarten 50 Prozent der Händler eine Zunahme und nur acht Prozent eine Abnahme. Bei Ballonfinanzierung, Drei-Wege-Finanzierung und Leasing überwog dagegen die Gruppe derer, die ein gleichbleibendes Volumen erwarteten.
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München. Der klassische Ratenkredit ist beim Autokauf künftig das gefragteste Finanzierungsmodell. Der Bedarf danach steigt deutlich, berichteten die deutschen Autohändler in einer aktuellen Umfrage. Der Trend geht demnach offenbar zum Kredit. Hier erwarten 50 Prozent der Händler eine Zunahme und nur acht Prozent eine Abnahme. Bei Ballonfinanzierung, Drei-Wege-Finanzierung und Leasing überwog dagegen die Gruppe derer, die ein gleichbleibendes Volumen erwarteten. Allerdings gehen immer noch deutlich mehr Händler von Wachstum als von einem Rückgang in diesen Bereichen aus. Rückläufig ist der Trend bei der Barzahlung: Nur 15 Prozent der befragten Händler erwarten eine Zunahme, 52 Prozent dagegen eine Abnahme des Autokaufs per Sofortkasse. Zurzeit bekommt der Autohandel die Verunsicherung der Konsumenten durch die Euro-Krise immer stärker zu spüren. Die Kunden handeln dabei offenbar nach dem Motto „Geiz ist geil". So berichteten viele der befragten Autohändler, die Kunden seien inzwischen nur noch bei hohen Rabatten bereit, ein Auto zu kaufen. Zudem betonten sie, dass mittlerweile nicht mehr die Marke, sondern das Angebot beim Kauf entscheidend sei. Gebrauchtfahrzeuge und Kleinwagen machen den Aussagen zufolge inzwischen einen höheren Anteil an den Verkäufen aus. Ferner würden Kunden Reparaturen aufs Nötigste beschränken und Inspektionen auf die lange Bank schieben. Für die Erhebung im Auftrag der LeaseTrend AG waren 100 Autohändler aus Deutschland befragt worden.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.