Der Neuwagen-Internetvermittler MeinAuto.de will in Deutschland flächendeckend Partnerbetriebe an sich binden und erwartet anhaltend hohe Wachstumsraten. Gründer und Geschäftsführer Alexander Bugge verweist selbstbewusst auf rasant steigende Absatzzahlen: In diesem Jahr will er auf 15.000 vermittelte Fahrzeuge kommen – nach 10.000 im Vorjahr.
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Köln. Der Neuwagen-Internetvermittler MeinAuto.de will in Deutschland flächendeckend Partnerbetriebe an sich binden und erwartet anhaltend hohe Wachstumsraten. Gründer und Geschäftsführer Alexander Bugge verweist selbstbewusst auf rasant steigende Absatzzahlen: In diesem Jahr will er auf 15.000 vermittelte Fahrzeuge kommen – nach 10.000 im Vorjahr. „Wir sehen zu, dass wir deutschlandweit vertreten sind", sagte Bugge im Gespräch mit der Automobilwoche. Bei der Unternehmensgründung im Jahr 2007 sei MeinAuto.de noch überwiegend in Randlagen vertreten gewesen, räumt er ein, doch dies habe sich geändert: „Von den Top Ten der Autohäuser in Deutschland arbeiten wir schon mit sechs zusammen. Denn gerade die großen Gruppen haben erkannt, dass unser Geschäftsmodell eine sinnvolle Ergänzung ihres Vertriebs ist." Der Neuwagenverkauf über das Internet spreche zwar nicht alle Käufergruppen an, aber immer mehr: „Kein großer Händler kommt heute mehr im Neuwagengeschäft ohne Standbein im Online-Verkauf aus." Derzeit vollziehe der Neuwagenverkauf das nach, was schon vor Jahren der Gebrauchtwagenhandel vorgemacht habe, so Bugge. Die Zahl seiner Handelspartner beziffert er auf 3950, darunter seien auch einige kleinere Neuwagenvermittler. Bugge kann fast alle Marken anbieten. Die Ausnahmen: „Bei Mercedes-Benz können wir derzeit keine Angebote machen, außerdem nicht bei Luxusmarken wie Aston Martin oder Bentley." Dies habe keine rechtlichen Gründe. „Der Mercedes-Vertrieb macht Druck auf seine Handelsorganisation, nicht mit uns zu kooperieren." Bugge lässt aber nicht locker und stichelt auf seine Weise: Auf der Website von Mein- Auto.de wird beispielsweise die E-Klasse durchaus gezeigt, wenn aber ein Interessent darauf klickt, wird er auf den Audi A6 weitergeleitet. Den nächsten Evolutions- Schritt hat Bugge bereits im Blick: „Wir wollen raus aus der rein markenorientierten Konfiguration. Künftig wird für viele Kunden eine bedürfnisorientierte Konfiguration ihres Fahrzeugs im Vordergrund stehen. Und wir werden das unterstützen."
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
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