Montag, 25. Juni 2012, 00.03 Uhr
Der amerikanische Anbieter von Herstellerdaten Alldata will auf den europäischen Markt. Das Unternehmen, das nach eigenen Angaben in den USA Marktführer ist, startet dazu Ende des Monats eine einfache Betaversion seines Online-Systems. In einem nächsten Schritt sollen dann die vollständigen Daten Betrieben in Werkstattsystemen angeboten werden, später auch Einzelbetrieben.
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Köln. Der amerikanische Anbieter von Herstellerdaten Alldata will auf den europäischen Markt. Das Unternehmen, das nach eigenen Angaben in den USA Marktführer ist, startet dazu Ende des Monats eine einfache Betaversion seines Online-Systems. In einem nächsten Schritt sollen dann die vollständigen Daten Betrieben in Werkstattsystemen angeboten werden, später auch Einzelbetrieben. Alldata will die Originaldaten gegen eine noch nicht näher bezifferte jährliche Gebühr an seine Kunden weitergeben. Man werde sie dabei nicht aufbereiten, da das zu Reibungsverlusten führen könne, sagt eine Sprecherin. Mit den Originaldaten könne man sich „absolut sicher sein, nach Herstellervorgaben zu arbeiten", versichert Uli Zehnpfenning, Geschäftsführer von Alldata Europe. Zusätzlich soll eine intelligente Suchfunktion helfen, sich innerhalb der verschiedenen Systeme der Hersteller zurechtzufinden. Dem Unternehmen zufolge werden die Daten der meisten europäischen Hersteller im System verfügbar sein.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Zulieferer Mahle übernimmt die Mehrheit am Klimaanlagenspezialisten Behr. Dies teilte Mahle am Donnerstag mit.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.