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Georg Fischer geht in die Cloud
Autor:
Matthias Krust
mkrust@craincom.de
Montag, 11. Juni 2012, 00.03 Uhr
Der Schweizer Industriekonzern und Automobilzulieferer Georg Fischer bündelt die weltweite IT-Infrastruktur und stellt auf nutzungsbasierte Dienste (Cloud-Services) um. Das bedeutet, dass Daten und Programme nicht mehr auf firmeneigenen Rechnern gespeichert sind, sondern dezentral bereitgestellt werden.

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Schaffhausen. Der Schweizer Industriekonzern und Automobilzulieferer Georg Fischer bündelt die weltweite IT-Infrastruktur und stellt auf nutzungsbasierte Dienste (Cloud-Services) um. Das bedeutet, dass Daten und Programme nicht mehr auf firmeneigenen Rechnern gespeichert sind, sondern dezentral bereitgestellt werden. Die Bezahlung erfolgt gemäß dem tatsächlichen Verbrauch von Netz-, Rechen- und Speicherleistungen. Mit der Umsetzung und dem künftigen Management der IT-Services hat das Unternehmen T-Systems beauftragt. Die Großkunden-Sparte der Deutschen Telekom erhielt den Auftrag mit einer Laufzeit von fünfeinhalb Jahren. Die Umsetzung ist bis Ende 2013 geplant.
Im Rahmen der IT-Neuausrichtung wird die Infrastruktur der drei eigenständig tätigen Unternehmensgruppen GF Piping Systems, GF Automotive und GF AgieCharmilles in der neu geschaffenen Corporate-IT zusammengeführt. Konkret transferiert T-Systems weltweit diverse Rechenzentren, die SAP-Systeme und weitere Geschäftsanwendungen in ein Rechenzentrum nach München. Die Auto-Sparte von Georg Fischer ist auf gegossene Komponenten für Antrieb, Fahrwerk und Karosserie spezialisiert. Der Konzern mit 14.000 Mitarbeitern in 30 Ländern schrieb im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,6 Milliarden Schweizer Franken, fast 1,7 Milliarden steuerte die Automotive- Division bei.
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