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Flotte Kombis und kleine Flitzer
BMW 3er Touring: Auf den ersten Werksbildern ist ein flotter Kombi zu erkennen, dessen Ex- und Interieur in bewährter Manier aktuelle Stilelemente der 3er-Limousine aufnimmt.
(Foto: BMW)
Autor:
Henning Krogh
hkrogh@craincom.de
Dienstag, 29. Mai 2012, 00.03 Uhr
Die Branchenmesse AMI ist wieder da – und hat an Attraktivität gewonnen. Nach langer Pause und mit neuem Termin im Juni kehren zahlreiche Aussteller in die sächsische Stadt zurück. Wir geben einen Überblick, welcher Autobauer mit welchen Modellen anreist.

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Leipzig. Die AMI in Leipzig gilt weithin als beliebte Präsentationsbühne für Modelle ausländischer Autohersteller. Im Rahmen der diesjährigen Fachmesse (2. bis 10. Juni) allerdings dürfte die Weltpremiere eines deutschen Premiumprodukts besonders viele Blicke auf sich ziehen: BMW stellt den neuen 3er Touring vor. Auf den ersten Werksbildern ist ein flotter Kombi zu erkennen, dessen Ex- und Interieur in bewährter Manier aktuelle Stilelemente der 3er-Limousine aufnimmt. Ein wesentlicher Vorzug des Touring: Sein variabler Laderaum bietet ein Volumen von bis zu 1500 Litern, immerhin 115 Liter mehr als im schon nicht als beengt geltenden Vorgänger. Zum Marktstart im September steht neben den Dieseln 320 d und 330 d der Vierzylinder-Benziner 328 i zur Verfügung. Wenn BMW im November für den Touring die Einstiegsvariante 316 d, 318 d und 320 i nachgereicht hat, startet die Preisliste bei 32.350 Euro.

Noch mehr Laderaum als der BMW bietet mit bis zu 1675 Liter die neue Version der Jaguar-Baureihe XF, der Sportbrake genannte Kombi. Auf der Deutschland-Premiere des fast fünf Meter langen Nobel-Transporters, der unter anderem gegen den Audi A6 Avant und den E-Klasse-Kombi von Mercedes-Benz positioniert wird, will Jaguar vor allem mit der reichhaltigen Serienausstattung werben, zu der etwa Luftfederung und Niveauregulierung an der Hinterachse zählen. Optional wird der XF Sportbrake auch mit einem elektrischen Öffnungs- und Schließmechanismus für die große Heckklappe zu haben sein.

Mit soviel Luxus kann der neue Skoda Citigo nicht dienen. Muss er auch nicht – der auf der AMI erstmals in Deutschland gezeigte Kleinwagen der tschechischen VW-Marke soll eine betont preisbewusste Klientel ansprechen, die ihr Auto vorzugsweise im Stadtverkehr einsetzt. Lediglich 8890 Euro kostet das Grundmodell Citigo Easy, in dem Studenten und junge Familien allerdings auch auf die ansonsten serienmäßige elektromechanische Servolenkung verzichten müssen. Für höhere Ansprüche hält Skoda den Citigo, technisch aufs Engste verwandt mit dem Volkswagen Up, in den Ausstattungslinien Active, Ambition und Elegance bereit. Der Basis-Benziner leistet 60 PS.

Einen rein elektrisch betriebenen Kompaktwagen rückt der französische Anbieter Renault ins Rampenlicht: Auf der AMI hat der Zoe seine Deutschland-Premiere. (Foto: BMW)
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