Bei der Podiumsdiskussion auf der Automobilwoche Konferenz 2012 sprachen Gartner-Berater Thilo Koslowski und Daimler-Innovationsexperte Eike Böhm sowie Vodafone-Manager Marc Sauter mit Moderator Matthias Krust unter anderem über die Trends bei der Preisgestaltung von Vernetzungslösungen. "Bei Highend-Automobilen, also in der Oberklasse, ist die Zahlungsbereitschaft durchaus gegeben“, sagte Daimler-Manager Böhm und fügte hinzu: "Aber niemand hat etwas zu verschenken, auch wir als OEM nicht.“
Wertentwicklung der Aktien von Daimler, BMW und Volkswagen vom 1.1.2000 bis zum 31.12.2011
Bei der Podiumsdiskussion auf der Automobilwoche Konferenz 2012 sprachen Gartner-Berater Thilo Koslowski und Daimler-Innovationsexperte Eike Böhm sowie Vodafone-Manager Marc Sauter mit Moderator Matthias Krust unter anderem über die Trends bei der Preisgestaltung von Vernetzungslösungen. „Bei Highend-Automobilen, also in der Oberklasse, ist die Zahlungsbereitschaft durchaus gegeben", sagte Daimler-Manager Böhm und fügte hinzu: „Aber niemand hat etwas zu verschenken, auch wir als OEM nicht." Seiner Einschätzung zufolge werden die Preise für Vernetzungskonzepte im Fahrzeug spürbar fallen, wenn die Stückzahlen mit dem Einzug der Technik in die Volumensegmente deutlich zunehmen. Noch gebe es „hier und da Preishürden, vor denen man zunächst tief durchatmen muss", sagte Böhm. Auch Gartner-Marktforscher Koslowski rechnet mit sinkenden Kosten beim vernetzten Fahrzeug. „Ich gehe davon aus, dass wir hier künftig zum einen standardisierte Lösungen haben werden – und zum anderen Premiumangebote." Dabei zog der Berater einschlägige Erfahrungen im Bereich der Smartphones heran: „Nicht jeder Interessent, der ein Vielzwecktelefon wünscht, kauft sich ein iPhone." Die bloße Vernetzung möglichst zahlreicher Funktionalitäten genüge den Erwartungen vieler Kunden nicht. „Die Industrie hat Fehler gemacht", so Koslowski, „etwa beim Transfer herkömmlicher Touchscreens in das Automobil, bei deren Bedienung man dort nun mal allzu leicht abgelenkt werden kann." Um künftig bei der Vernetzung auch in Volumensegmenten kostendeckend arbeiten zu können, setzt Vodafone-Manager Sauter auf „weitere Fortschritte in der Automatisierung" als verheißungsvollen Ansatz: „Das Gros der Kosten fällt im Sektor Hardware an."
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Die neue chinesische Automarke mit großen internationalen Ambitionen nutzt als erster Autohersteller weltweit die Cloud-Plattform Windows Azure von Microsoft. Marktstart ist in der zweiten Jahreshälfte in China.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.