Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Geballte Technikladung
Autor: Wilhelm Missler
Montag, 14. Mai 2012, 00.03 Uhr
Bei der neuen A‑Klasse, die Mercedes-Benz im September in den Handel bringt, treten die Stuttgarter durchweg mit neuen Motoren und Getrieben an. Erstmals wird mit dem OM 607 ein Aggregat vom Kooperationspartner Renault eingesetzt. Der Grundmotor kommt aus dem spanischen Valladolid, wo er jährlich rund 1,3 Millionen Mal vom Band läuft. Das Werk in Kölleda komplettiert ihn schließlich um die Mercedes-spezifischen Nebenaggregate einschließlich Motorsteuerung und Start-Stopp- Technik. Bei Daimler rechnet man intern damit, dass diese Antriebseinheit nur etwa zehn bis 15 Prozent an den Diesel-Gesamtauslieferungen ausmachen wird.
Die Mercedes-Benz-Bank ist im Jahr 2012 gewachsen.
Stuttgart. Bei der neuen A‑Klasse, die Mercedes-Benz im September in den Handel bringt, treten die Stuttgarter durchweg mit neuen Motoren und Getrieben an. Erstmals wird mit dem OM 607 ein Aggregat vom Kooperationspartner Renault eingesetzt. Der Grundmotor kommt aus dem spanischen Valladolid, wo er jährlich rund 1,3 Millionen Mal vom Band läuft. Das Werk in Kölleda komplettiert ihn schließlich um die Mercedes-spezifischen Nebenaggregate einschließlich Motorsteuerung und Start-Stopp-Technik. Bei Daimler rechnet man intern damit, dass diese Antriebseinheit nur etwa zehn bis 15 Prozent an den Diesel-Gesamtauslieferungen ausmachen wird. Nach der Umstellung auf die Mercedes Frontwheel Architecture (MFA) ist erstmals in einer A-Klasse auch der Dieselmotor OM 651 einsetzbar. Zum Start sind die aus der B-Klasse bekannten Leistungsstufen mit 1,8 Liter Hubraum verfügbar. Gegen Ende des Jahres hält dann erstmals auch der 2,2-Liter-Motor Einzug. Gerne verweisen die Entwickler darauf, dass nicht nur die Euro-6-Norm, sondern sogar die ab 2015 geltenden strengeren Dieselgrenzwerte ohne Nachbehandlung zu erfüllen wären. Die ohnehin noch sehr junge Ottomotoren-Generation M 270 tritt in der A-Klasse erstmals mit einer „Camtronic" genannten zweistufigen Ventilhubumschaltung an. Im Normverbrauch soll allein diese Technik bis zu vier Prozent Einsparung erzielen. Das Triebwerk besiegelt die Abkehr von der Kompressoraufladung auch bei Daimler, wie Motorenentwickler Reiner Pätzold konstatiert: „Kompressor ist vorbei." Stattdessen verdichtet ein Wastegate-Turbolader die Ansaugluft. Um das Problem der Partikelbildung bei direkteinspritzenden Ottomotoren in den Griff zu bekommen, haben die Ingenieure auch diesem Motor ausnahmslos Piezo- Injektoren spendiert. Völlig neu im Daimler-Programm ist das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe – wie immer bei den Schwaben in Eigenregie entwickelt und gefertigt. Hinter vorgehaltener Hand konzedieren die Entwickler, dass in puncto Schaltstrategie und -schnelligkeit „noch etwas Luft" bis zum Benchmark im Wettbewerb besteht.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.