Der japanische IT-Dienstleister NTT Data will mit einer einheitlichen Europa-Organisation in der Autoindustrie stark wachsen. "Wir befinden uns in der dritten Phase der Expansionsstrategie von NTT Data. Nach verschiedenen Zukäufen in einzelnen Märkten verfügen wir nun über die kritische Masse, um Synergieeffekte zu nutzen und das Dienstleistungsangebot auszuweiten“, sagte der neue Europa- Chef Thomas Balgheim im Gespräch mit der Automobilwoche.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
München. Der japanische IT-Dienstleister NTT Data will mit einer einheitlichen Europa-Organisation in der Autoindustrie stark wachsen. "Wir befinden uns in der dritten Phase der Expansionsstrategie von NTT Data. Nach verschiedenen Zukäufen in einzelnen Märkten verfügen wir nun über die kritische Masse, um Synergieeffekte zu nutzen und das Dienstleistungsangebot auszuweiten", sagte der neue Europa- Chef Thomas Balgheim im Gespräch mit der Automobilwoche. Den Kern der Automotive- Aktivitäten bildet die Strategie- und Prozessberatung Cirquent, die der Autohersteller BMW im Jahr 2008 an die Japaner verkauft hatte und die seit April unter NTT Data firmiert. Bislang war das IT-Unternehmen unter der Führung von Balgheim eigenständig unterwegs, nun rückt es ebenso wie das italienische Systemhaus Value Team sowie das in Großbritannien ansässige Unternehmen Keane International und die international tätige Intelligroup unter das NTT-Dach. Bei einem ähnlichen Dienstleistungsportfolio von der IT-Beratung bis zur Implementierung der Lösung ergänzen sich Cirquent und Value Team vor allem geografisch: Zum deutschsprachigen Raum kommt nun Italien, Südamerika und vor allem der schnell wachsende Markt Türkei dazu. Dagegen bringen Keane und Intelligroup mit rund 1000 ITSpezialisten im Niedriglohnland Indien zusätzliches Potenzial zur Verlagerung von Arbeit ins Ausland ein. "Wir haben unter der einheitlichen Führung Zugriff auf ein viel breiteres Lösungs- und Kompetenzportfolio, das wir der Autoindustrie anbieten können", so Balgheim. Dabei soll die grundsätzliche Ausrichtung von Cirquent erhalten bleiben: Das Geschäft stützt sich auf sechs Säulen: Lösungen für Vertrieb und Marketing, Product Lifecycle Management, die Transformation des Finanzbereichs, das Management der Lieferkette, intelligente Mobilität (i‑Mobility) sowie die Analyse und Auswertung von Geschäftsdaten (Business Intelligence). "Wir wollen mit den Autoherstellern und Zulieferern wettbewerbsdifferenzierende Lösungen entwickeln, die eng am Kerngeschäft sind", so Rainer Mehl, der bei NTT Data für die Autobranche verantwortlich ist. Das Massengeschäft wie das Auslagern von Geschäftsprozessen will der Manager den großen Anbietern im IT-Markt überlassen. Gleichzeitig ist mit der neuen Organisation im Rücken der Einstieg in neue Geschäftsfelder geplant. "In Italien bietet NTT Data schon seit Langem und in größerem Stil Embedded Software für die allgemeine Industrie an. Wir prüfen gerade, welche Software wir relativ schnell in Deutschland einführen können", sagt Mehl. Die Einsatzmöglichkeiten spannen sich von Steuergeräten für den Motor bis zu Infotainmentsystemen. Dazu kommt das weite Feld Telematik und Mobility. Hier kann man sich bei NTT Data vorstellen, für Kunden IT-Plattformen zur Internetvernetzung und Kundeninteraktion zu bauen. "Wir haben durch die erreichte Größe jetzt auch bessere Möglichkeiten in der Forschung und Entwicklung", sagt Balgheim. Außerdem verspricht er sich deutliche Kostenvorteile durch die Nutzung von IT-Kapazitäten in Indien. Allerdings liege der Fokus der Integration der europäischen Aktivitäten nicht auf Einsparungen, sondern auf Wachstum: "Unsere Präsenz gerade im Automotive- Bereich wird stark von lokalen Nischenplayern dominiert. Wir wollen den Kunden eine Alternative in größerer Form anbieten."
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.