Dienstag, 08. Mai 2012, 17.26 Uhr
Adam! Ausgerechnet Adam! Gibt es einen altertümlicheren Namen? Warum nicht gleich Abraham? Wie viele junge Menschen heißen heutzutage Adam? In der Liste der häufigsten Kindernamen in Deutschland stand Adam im vergangenen Jahr auf Platz 162. Und so soll ausgerechnet der neue Opel-Kleinstwagen heißen, der vorher den Arbeitstitel "Junior" trug. Zur Erinnerung: Mit ihm will Opel eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Ob das so klappt?
Laut der Pressemitteilung hat der Name viele Vorteile: Er ist universell, kurz, klingt robust und technisch und nicht zu süß oder niedlich. Das mag ja alles sein. Aber ob das die jüngeren Käufer anlockt? In allen anderen Aspekten, vom Preis bis zu den Individualisierungsmöglichkeiten, ist das Auto konsequent auf Jugend getrimmt. Und dann heißt es Adam. Das ist inkonsequent.
Allerdings befindet sich Opel hier in guter Gesellschaft – auch andere Autobauer treten mit den Namen ihrer Modelle manchmal ins Fettnäpfchen: Unvergessen ist beispielsweise der Mitsubishi Pajero, der in spanisch sprechenden Ländern Montero heißen muss, weil Pajero auf Spanisch "Wichser" bedeutet. Oder der Rolls-Royce, der auf den für englische Ohren wunderschönen Namen "Silver Mist" getauft werden sollte.
Es gibt Agenturen, die auf die Erfindung von Markennamen spezialisiert sind und derartige Missgeschicke ausschließen können. Beim Vectra hat Opel solche Dienste in Anspruch genommen. Das ist allerdings ziemlich teuer und in Rüsselsheim wird derzeit bekanntlich gespart - möglicherweise am falschen Ende?
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.