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Dürkop will mehr Renault
Stefan N. Quary (r.) und Rudolf Schünemann: Auf die Übernahme der Renault-Häuser Schünemanns will Quary weitere folgen lassen.
(Foto: Dürkop)
Autor: Christof Rührmair
Freitag, 04. Mai 2012, 14.29 Uhr
Nach dem Kauf zweier Renault-Autohäuser will die Dürkop-Gruppe weitere Händler der Marke übernehmen. Erste Gespräche laufen bereits, man könnte sich noch im laufenden Jahr einig werden.

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Braunschweig. Gerade erst hat die Dürkop-Gruppe die beiden Schünemann-Autohäuser in Hildesheim und Alfeld übernommen und sich damit Renault und Dacia ins Portfolio geholt. Und schon sollen weitere Händler des französischen Herstellers folgen. Man sei deswegen in Gesprächen, sagte Stefan N. Quary, der Sprecher der Geschäftsführung. Es gehe um mehrere Häuser. Die Übernahme könnte noch in diesem Jahr geschehen.

Dabei steht die Dürkop-Gruppe auch in engem Kontakt mit Renault Deutschland. Die Braunschweiger wollen die Allianz mit den Franzosen ausbauen und ihnen in ihrem Portfolio eine wichtigere Rolle zuweisen. Renault und Dacia sollen dafür "strategische Marken" werden. Dies solle auch durch die Übernahmen und andere Marktaktivitäten gezeigt werden. Insgesamt sei die Aufnahme von Renault und Dacia in das Markenportfolio "ein weiterer Schritt im Hinblick auf die Diversifizierung der Dürkop-Gruppe", erklärte Quary.

Dürkop hat inzwischen 22 Standorte in Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und mehr als 900 Mitarbeiter. 2011 verkaufte die Gruppe – noch ohne die beiden Schünemann-Häuser – nach eigenen Angaben 7500 Neu- und 13.500 Gebrauchtwagen. Der Umsatz lag bei 340 Millionen Euro. Nach der Zahl der verkauften Neuwagen war das Unternehmen im vergangenen Jahr die Nummer 27 unter den deutschen Autohandelsgruppen, nach der Zahl der Gebrauchtwagen die Nummer acht. Der Schwerpunkt lag bisher auf den Marken Opel, Ford, Fiat, Kia und Chevrolet. (Foto: Dürkop)
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