Die Europäische Union hat beschlossen, dass ab 2015 in jedem Neuwagen in Europa das automatische Notrufsystem eCall montiert sein muss. Nach einem Unfall ruft eCall automatisch über Telefon Feuerwehr und Krankenwagen. Tausende Verkehrstote sollen so vermieden werden, rechnet die EU vor, die schon weitere Vorschriften wie diese plant. Zunächst mal muss man den Lobbyisten der Elektronikzulieferer und der Mobilfunkanbieter in Brüssel gratulieren. Sie haben sicher das ihrige dazu beigetragen, dass eCall zur Pflicht wird.
Sollte das Management von Opel den Arbeitern im Werk Bochum weiter entgegenkommen?
Eine neue Wohltat aus Brüssel wird bald über die Autofahrer kommen: eCall, das automatische Notrufsystem, muss ab 2015 in jedem Neuwagen in Europa montiert sein. Nach einem Unfall ruft eCall automatisch über Telefon Feuerwehr und Krankenwagen. Tausende Verkehrstote sollen so vermieden werden, rechnet die Europäische Union vor, die schon weitere Vorschriften wie diese plant. Zunächst mal muss man den Lobbyisten der Elektronikzulieferer und der Mobilfunkanbieter in Brüssel gratulieren. Sie haben sicher das ihrige dazu beigetragen, dass eCall zur Pflicht wird. Künftig muss in jedem der rund 13 Millionen Neuwagen, die in Europa pro Jahr zugelassen werden, ein Mobiltelefon mit automatischem Notruf integriert werden. Da ein solches System kaum unter 100 Euro zu haben ist, sind das schon mal 1,3 Milliarden Euro mehr Umsatz im Jahr. Hinzu kommen die Kosten für die SIM-Karten. Was sind schon 100 Euro, könnte man einwenden, wenn dadurch Menschenleben gerettet werden. Das stimmt zwar, doch andererseits ist eCall auch ein Beispiel, wie Brüsseler Regulierung das Autofahren weiter verteuert. Wenn sich heute junge Menschen überall in Europa vom Auto abwenden, hat das wenig mit dem viel beschworenen Wertewandel zu tun, sondern vielmehr mit den stetig steigenden Kosten für das Auto und seinen Betrieb. Ein in Südamerika, Indien oder China gebautes Fahrzeug den europäischen Umwelt- und Sicherheitsstandards anzupassen, kostet heute schon gut 3000 Euro. Das ist ein Grund, weshalb es Billigautos à la Tata Nano in Europa niemals geben wird. Hier ist das Auto längst zu einem absurd überregulierten Produkt geworden: Vom Scheinwerfer bis zum Nebelschlusslicht gibt es für alles eine EU-Norm. Sogar die Größe der Außenspiegel ist vorgeschrieben. Viele dieser Vorschriften wurden von den Unternehmen initiiert, die davon profitieren: von Herstellern von Rußpartikelfiltern bis zu Anbietern des eCall. Die Lobbyisten sollten den Bogen nicht überspannen. Sonst wird Autofahren, das heute schon teuer genug ist, gänzlich unbezahlbar. Und in Autos, die keiner mehr kauft, weil sie zu teuer geworden sind, kann man auch kein eCall-Modul einbauen. Egal, wie viele Menschenleben es zu retten vermag.
BMW, Daimler und VW wollen bis 2020 bis zu 20 Prozent der Führungspositionen mit Managerinnen besetzen. Der Vormarsch der Spitzen- Frauen ist nicht mehr aufzuhalten.... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.