Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Fiat modernisiert Werk in Serbien für den 500L
Autor: Nina Berens
Montag, 30. April 2012, 00.03 Uhr
Seit Monaten drängt Fiat-Chef Sergio Marchionne auf den Abbau von Überkapazitäten, notfalls auch mithilfe von Werksschließungen. Im serbischen Kragujevac hat Marchionne jetzt trotz Absatzproblemen und Überkapazitäten ein modernisiertes Werk eröffnet. Früher wurden am Standort Opel produziert, künftig baut Fiat hier seinen 500L. Betreiber der Produktionsanlage ist das Gemeinschaftsunternehmen Fiat Automobili Srbija (FAS), das zu 67 Prozent dem Fiat-Konzern und zu 33 Prozent dem Land Serbien gehört.
VW hat in Deutschland im ersten Quartal 2013 von allen Autoherstellern am meisten für Werbung ausgegeben.
München. Seit Monaten drängt Fiat-Chef Sergio Marchionne auf den Abbau von Überkapazitäten, notfalls auch mithilfe von Werksschließungen. Im serbischen Kragujevac hat Marchionne jetzt trotz Absatzproblemen und Überkapazitäten ein modernisiertes Werk eröffnet. Früher wurden am Standort Opel produziert, künftig baut Fiat hier seinen 500L. Betreiber der Produktionsanlage ist das Gemeinschaftsunternehmen Fiat Automobili Srbija (FAS), das zu 67 Prozent dem Fiat-Konzern und zu 33 Prozent dem Land Serbien gehört. Die Gesamtkosten für die Werksmodernisierung belaufen sich auf rund eine Milliarde Euro, finanziell unterstützt wurde der Fiat-Konzern durch einen Kredit über 500 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank (EIB). Auf einer Fläche von 140 Hektar wird künftig der Fiat 500L produziert. Bei voller Auslastung sollen die rund 3400 Mitarbeiter – 1000 davon sind bei Zulieferern angestellt – jährlich 200.000 Einheiten bauen und einen Umsatz von zwei Milliarden Euro erzielen. Der Kleinwagen, der seine Premiere auf dem Genfer Auto-Salon feierte, basiert auf einer überarbeiteten Punto-Plattform und ist 4,14 Meter lang, 1,78 Meter breit und 1,66 Meter hoch. Ab dem vierten Quartal soll der Fünfsitzer in die europäischen Märkte und weltweit exportiert werden. Zum Marktstart stehen drei verschiedene Motorvarianten bereit: ein Zweizylinder-TwinAir, ein 1,4-Liter- Benziner und ein 1,3-Liter- Turbodiesel. Der italienische Autobauer kämpft derzeit mit massiven Absatzproblemen. In Europa brach der Fiat-Absatz im ersten Quartal um 22 Prozent ein. Auch das Kultmodell Fiat 500 erwies sich zuletzt nicht mehr als Kassenschlager. Die Zulassungszahlen des Kleinwagens sind auch in Deutschland stark zurückgegangen.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
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Die neue chinesische Automarke mit großen internationalen Ambitionen nutzt als erster Autohersteller weltweit die Cloud-Plattform Windows Azure von Microsoft. Marktstart ist in der zweiten Jahreshälfte in China.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.