Elektroautos wie Opel Ampera, Peugeot iOn und Chevrolet Volt haben es auf dem deutschen Markt nicht leicht. Die von vielen Medien geschürte Erwartung, die Autokunden in Deutschland warteten sehnsüchtig auf das Elektroauto, ist offenbar eine gewaltige Fehleinschätzung. Noch erstaunlicher ist jedoch, dass auch Vertriebs- und Marketingverantwortliche bei einigen Autoherstellern diesem Irrtum erlegen sind.
Die Rangliste der in Deutschland verbrauchten Biokraftstoffe führt seit Jahren mit deutlichem Abstand Biodiesel an.
7500 Euro Preisnachlass kann erwarten, wer sich beim Chevrolet-Händler für einen Volt entscheidet. 20 Prozent Preisnachlass – das kommt zwar im Volumensegment schon mal vor. Aber bei diesem viel gepriesenen und angeblich doch so heiß erwarteten Elektroauto? Beim von "Motorjournalisten" zum "Auto des Jahres 2012" gekürten Volt? Wie kann das sein? Nun, andere Marken machen derzeit vergleichbare Erfahrungen. Um das Volt-Schwestermodell Opel Ampera haben sich in den Showrooms die Kunden auch noch nicht geprügelt. Zumal dem etwas teureren Ampera die Verkaufshilfe des Volt nicht gewährt wird. Bei Peugeot sieht es noch schlechter aus: Der iOn, eines der ersten Elektroautos auf dem deutschen Markt, hat sich im vergangenen Jahr ganze 200 Mal verkauft. Der Preis für das von Mitsubishi produzierte Auto wurde deshalb von 35.000 auf 29.000 Euro gesenkt. Der Elektro-Transporter Citroën Berlingo First Electric wird von Händlern sogar schon für 19.500 Euro angeboten. Das ist nicht nur weniger als die Hälfte des Listenpreises, sondern sogar unter dem Preis der Batterie, schreibt die "Wirtschaftswoche". Die von vielen Medien geschürte Erwartung, die Autokunden in Deutschland warteten sehnsüchtig auf das Elektroauto, ist offenbar eine gewaltige Fehleinschätzung. Noch erstaunlicher ist jedoch, dass auch Vertriebs- und Marketingverantwortliche bei einigen Autoherstellern diesem Irrtum erlegen sind. Denn das kann nur eines bedeuten: Diese Leute kennen ihre Kunden nicht. Der durchschnittliche Autokäufer in Deutschland gibt rund 25.000 Euro für seinen Neuwagen aus. Der Privatkunde zahlt sicherlich sogar unter 20.000 Euro. Dafür will er ein Auto, mit dem er jeden Tag zur Arbeit fahren, die Kinder in die Schule und die Einkäufe nach Hause bringen kann. Einmal im Monat muss er damit die Oma besuchen, die zum Kauf noch ein paar Tausend Euro dazugegeben hat. Und ein- bis zweimal im Jahr geht es dann mit dem Auto in den Urlaub – an die Nordsee oder nach Österreich. Das sind die Kauf- und Nutzungsgewohnheiten der meisten Autokunden. Mehr Geld für ein Elektroauto auszugeben, mit dem dann vieles davon wegen der geringen Reichweite nicht möglich ist – warum sollte ein Autokäufer so etwas tun?
BMW, Daimler und VW wollen bis 2020 bis zu 20 Prozent der Führungspositionen mit Managerinnen besetzen. Der Vormarsch der Spitzen- Frauen ist nicht mehr aufzuhalten.... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
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Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
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2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.