Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Experte sieht großes Potenzial für Elektroautos
Offener Sportwagen mit Strommotor: Damit die alternative Antriebstechnik nicht mehr allzu lang in erster Linie für vergleichsweise kostspielige und exotisch anmutende Pkw wie den hier abgebildeten Tesla Roadster in Betracht kommt, sondern rundum massentauglich wird, hält IAV-Ingenieur Reimann die Umsetzung der Vision "Doppelte Leistungsfähigkeit zum halben Preis" für erforderlich. (Foto: Tesla Motors)
Wolfgang Reimann, leitender Ingenieur für E-Traktion beim Engineering-Anbieter IAV, hält schon auf mittlere Sicht einen Durchbruch in der Elektromobilität für möglich. Antriebskonzepte für Strom-Pkw mit einer Reichweite von 300 Kilometern bei Batteriepreisen von 200 Euro pro Kilowattstunde könnten bereits 2016/ 2017 marktreif sein, so der Fahrzeugspezialist des Entwicklungungspartners, zu dessen Gesellschaftern VW, Conti und Schaeffler gehören. Perspektivisch sei gar eine drastische Preisreduktion auf lediglich 100 Euro pro Kilowattstunde zu realisieren.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
Hamburg. Der Durchbruch bei der E-Mobilität könnte nach Expertenmeinung bereits mittelfristig mit einer starken Steigerung der Leistungsfähigkeit bei massiver Senkung der bisherigen Kosten gelingen. "Mit Blick auf die Reichweite bedeutet das eine Verdopplung von heute rund 150 auf dann 300 Kilometer mit einer Batterieladung. Und bei den Preisen für eine Kilowattstunde müssten wir mit der Lithium-Ionen-Batterie von derzeit rund 500 Euro auf 200 bis 300 Euro kommen", sagte Wolfgang Reimann, leitender Ingenieur für E-Traktion beim Engineering-Anbieter IAV, im Interview mit der Automobilwoche. Zu den IAV-Gesellschaftern gehören der VW-Konzern, Continental und die Schaeffler-Gruppe. Entsprechend leistungsfähige Konzepte liefen bereits in der Forschung und könnten in vier, fünf Jahren Marktreife erlangen, betonte Reimann. Auf lange Sicht sei sogar ein Preis von unter 100 Euro pro Kilowattstunde denkbar: "Das ist sehr ambitioniert. Aber nicht unmöglich."
Keine "noch so gute Batterie" wird je den Energieinhalt eines Sprittanks erreichen Allerdings werde auch eine "noch so gute Batterie niemals den Energiegehalt eines Kraftstofftanks bieten können". Dies liege vor allem in den technischen Grenzen der Elektrochemie begründet. "Bei Batterien haben wir es mit der Bindung von Ionen zu tun, bei fossilen Kraftstoffen mit Molekülbindungen und bei der Atomkraft mit Kernbindungen. Dazwischen liegen jeweils riesige Abstände in der Energiedichte", so Reimann zur Begründung. Großes Absatzpotenzial für E-Autos sieht der Spezialist für innovative Fahrzeuge in Millionenstädten, etwa im Boom-Land China. Das vollständige Interview mit IAV-Entwickler Reimann finden Sie, verehrte Leserinnen und Leser, in der am Montag, 16. April, erscheinenden Printausgabe 9 der Automobilwoche auf Seite 16. (Foto: Tesla Motors)
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.