Für die Protagonisten der Elektromobilität ist das Jahr alles andere als gut gestartet: Zunächst machte Toyota-Chef Akio Toyoda vor Führungskräften des Konzerns klar, wie er die Mobilität von morgen sieht: "Die Zukunft liegt im Wasserstoff.“ Vonseiten der Zeitung taz kam dann auch noch Gegenwind für die E-Autos: Einer Studie zufolge könne der massive Ausbau der staatlich geförderten E‑Cars den CO2-Ausstoß des Verkehrs bis 2030 um nur sechs Prozent senken, effizientere Benzinmotoren hingegen um 25 Prozent.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Für die Protagonisten der Elektromobilität ist das Jahr alles andere als gut gestartet: Zunächst machte Toyota-Chef Akio Toyoda vor Führungskräften des Konzerns klar, wie er die Mobilität von morgen sieht: "Die Zukunft liegt im Wasserstoff." Laut Toyoda werde nach der Ära der Hybridisierung die Ära der Brennstoffzelle folgen, berichtete die Automobilwoche vor zwei Wochen. Das batterie-elektrische Auto kam in dieser Aufstellung nicht vor. Das ist schon deshalb erstaunlich, weil Toyota oft den Eindruck erweckte, an einer Art Wunderbatterie zu arbeiten. Fachleute mutmaßten, Japans Branchenprimus stünde bei der Lithium-Luft-Batterie vor dem Durchbruch. Offenbar gelten aber die Gesetze der Elektrochemie auch in Japan. Das sind keine guten Nachrichten für BMW. Die Münchner haben mit Toyota eine Kooperation hinsichtlich Hybridund Dieselantriebe vereinbart und damit auf Zugang zu den neuesten Entwicklungen der Japaner gehofft. Kein Automobilhersteller hat mehr Erfahrung mit der Elektrifizierung des Antriebsstrangs als Toyota. Was Akio Toyoda zu diesem Thema zu sagen hat, sollte man also besonders ernst nehmen. Der zweite Schlag kam für die Verfechter des reinen Elektroautos ebenfalls aus unerwarteter Richtung: "Die Tageszeitung" (taz), nicht gerade ein Lobby-Organ der Benzin-Fraktion, stellte ihren Lesern ein Gutachten des Ökoinstituts vor. Im Auftrag des Bundesumweltministeriums hatte das Institut die Klimabilanz von Elektroautos untersucht – mit verheerendem Ergebnis: Demnach könne der massive Ausbau der staatlich geförderten E‑Cars den CO2-Ausstoß des Verkehrs bis 2030 um nur sechs Prozent senken, effizientere Benzinmotoren hingegen um 25 Prozent. Automobilwoche-Lesern ist das nicht neu: Wir haben wiederholt auf die schlechte Öko-Bilanz von Elektroautos hingewiesen, wenn diese im deutschen Stromnetz geladen werden, und konnten dabei unter anderem auf den Greenpeace-Verkehrsexperten Wolfgang Lohbeck als Kronzeugen zurückgreifen. Seither hat sich die Umweltbilanz von E-Autos durch den Ausstieg aus der CO2-neutralen Kernenergie nicht gerade verbessert: Jedes Windrad wird jetzt gebraucht, um die AKW zu ersetzen. Die Kohle- und Gaskraftwerke laufen weiter. Schlechte Zeiten für Elektroautos.
BMW, Daimler und VW wollen bis 2020 bis zu 20 Prozent der Führungspositionen mit Managerinnen besetzen. Der Vormarsch der Spitzen- Frauen ist nicht mehr aufzuhalten.... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.