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Eike Böhm neuer Innovationschef bei Daimler
Eike Böhm von Daimler: Der Wirtschaftsingenieur ist neuer Leiter der Direktion Produktinnovationen und Prozesstechnologien in der Forschung und Vorentwicklung des Stuttgarter Autoherstellers. (Foto: Daimler)
Der 49-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur ist Nachfolger des langjährigen Leiters der Direktion Produktinnovationen und Prozesstechnologien, Bharat Balasubramanian. Dies teilte der Stuttgarter Autohersteller auf Nachfrage der Automobilwoche mit. Professor Bharat hat nach Überschreiten der Altersgrenze von 60 Jahren eine neue Aufgabe bei Daimler übernommen.
Der Kleintransporter Mercedes-Benz Citan und seine Rivalen Renault Kangoo und VW Caddy im Vergleich der Preise und Crawltest-Ergebnisse
Stuttgart. Daimler hat Eike Böhm zum neuen Innovationschef und Nachfolger des langjährigen Verantwortlichen Professor Bharat Balasubramanian befördert. Böhm sei seit dem 1. Oktober 2010 neuer Leiter der Direktion Produktinnovationen und Prozesstechnologien in der Forschung und Vorentwicklung von Daimler, teilte das Unternehmen auf Nachfrage der Automobilwoche mit. Eine Pressemitteilung zu der Personalie hatte es nicht gegeben. Bharat, der die Altersgrenze von 60 Jahren überschritten hat, bleibt aber in neuer Funktion in den Diensten des Stuttgarter Autoherstellers: Er soll die internationale Forschungs- und Entwicklungsstandorte vor allem in den USA, China und Indien ausbauen. Dort will Daimler die Produktionskapazitäten in den nächsten Jahren stark erhöhen. Böhm wurde 1962 in Pforzheim geboren und beendete 1987 sein Wirtschaftsingenieurstudium an der Universität in Karlsruhe. Seit 1988 ist er bei Daimler in verschiedenen Funktionen in der Entwicklung tätig. Unter anderem fungierte er als Entwicklungsvorstand bei der japanischen Nutzfahrzeugtochter Fuso. Im Jahr 1996 promovierte Böhm an der Uni Karlsruhe. Seine Lehrtätigkeit begann 1999 an der Uni Augsburg. An der Hochschule Esslingen ist er seit Oktober 2009 Honorarprofessor, wo er sich in englischsprachigen Vorlesungen dem Thema "Global Engineering" widmet. (Foto: Daimler)
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.