Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Daimler stellt ersten Lkw "Made in India" vor
Indien-Nutzfahrzeug-Chef Marc Llistosella: Präsentation des erstes Lkw der indischen Marke BharatBenz. Die lokale Wertschöpfung liegt bei 85 Prozent. Vorstellbar ist der Export in weitere Schwellenländer. (Foto: Daimler)
Der Stuttgarter Automobilhersteller Daimler will im dritten Quartal mit der Produktion der ersten indischen Lkw unter der eigens gegründeten Marke BharatBenz starten. Die Fahrzeuge basieren auf Mercedes- und Fuso-Architekturen und wurden speziell für den Subkontinent entwickelt.
Der Verkauf seiner EADS-Anteile hat dem Konzern über 700 Millionen Euro Gewinn eingebracht.
Neu Delhi. Daimler hat in Indien den ersten schweren Lkw vorgestellt, der unter der neuen Marke BharatBenz auf dem Subkontinent eingeführt wird. Im März soll das gesamte, speziell für den indischen Volumenmarkt entwickelte Produktportfolio präsentiert werden. "Diese Lkw basieren auf existierenden Plattformen unserer Daimler-Nutzfahrzeuge, sie wurden von indischen Spezialisten für den lokalen Markt entwickelt und werden dort gebaut. So können wir am effektivsten am indischen Marktwachstum im Volumensegment partizipieren", so Daimler-Nutzfahrzeugchef Andreas Renschler. Der Stuttgarter Autohersteller steigt mit einiger Verzögerung in den indischen Markt ein. Nachdem sich der lokale Partner Hero aufgrund von Finanzierungsproblemen im April 2009 aus dem Gemeinschaftsunternehmen kurzfristig verabschiedet hat, beschloss Daimler den Aufbau der Aktivitäten in Eigenregie. Ursprünglich sollte der erste Lkw Ende 2010 vom Band laufen. Nun erfolgen der Produktions- und Verkaufsstart erst im dritten Quartal 2012. Produziert werden die Fahrzeuge im neuen Werk Oragdam bei Chennai. Nur für das Werk hat Daimler rund 700 Millionen Euro investiert. Die Kapazität liegt zunächst bei 36.000 Einheiten, sie kann auf 70.000 gesteigert werden. Laut Daimler ist Indien mit einem Volumen von deutlich über 300.000 schwere und mittelschwere Fahrzeugen im Jahr 2011 der drittgrößte Lkw-Markt weltweit.
In und für Indien entwickelt "Wir wollen mit unserem auf Qualität, Zuverlässigkeit und Effizienz basierenden Produktprogramm vor allem das sogenannte ‚Modern Domestic Segment' bedienen, das ein enormes Wachstumspotenzial bietet und die steigenden Anforderungen der indischen Kunden abbildet," so Renschler. Im März will der Konzern das gesamte Angebot in der Gewichtsklasse von sechs bis 49 Tonnen vorstellen. Der schwere Lkw von BharatBenz wird auf der Plattform des Mercedes-Benz Axor basieren und die zukünftigen leichten und mittelschweren Lkw auf den Fuso Canter und Fighter Baureihen. Die neuen Lkw werden die indische Abgasnorm BS III - analog Euro-3 - erfüllen. "BharatBenz steht für unser langfristiges Engagement in Indien. Es ist eine gelungene Synergie indischer Ingenieurskunst und deutscher DNA. Wir bieten moderne Lkw an, die in Indien ganz neue Standards setzen werden. Der heute vorgestellte Lkw wurde von Grund auf neu entworfen. Wir sind davon überzeugt, dass wir durch die Einführung moderner Lkw mit höherer Kraftstoffeffizienz und verbesserter Sicherheitsausstattung zu wettbewerbsfähigen Preisen, die Karten in der indischen Lkw-Branche neu mischen werden," so Marc Llistosella, Geschäftsführer und CEO von Daimler India Commercial Vehicles.
Händlernetz soll bis Ende 2012 rund 70 Standorte umfassen Daimler India Commercial Vehicles (DICV) ist eine hundertprozentige Tochter von Daimler mit derzeit 1200 Mitarbeitern. Das Unternehmen übernimmt auch Marketing, Vertrieb und Aftersales von Mercedes-Benz Actros Lkw in Indien. Das Händlernetz wird bis Jahresende rund 70 Standorte in ganz Indien umfassen. Ein weiterer, flächendeckender Ausbau ist geplant. Mittlerweile arbeitet DICV mit über 450 Zulieferern zusammen. Die zukünftigen BharatBenz-Lkw werden mit einem Lokalisierungsgrad von 85 Prozent hergestellt. Damit nutzt Daimler vom ersten produzierten Fahrzeug an die Potenziale der indischen Zulieferindustrie. (Foto: Daimler)
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
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In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
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BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.