Die Werbung sollte witzig sein, ging aber voll nach hinten los: Ein Aufruf an Griechenland kostete den Autovermieter Sixt in diesem Jahr viele Punkte auf der Beliebtheitsskala. In seiner gewohnt provokanten Art hatte das Unternehmen "Liebe Griechen, Sixt akzeptiert wieder Drachmen!“ auf einer Anzeige getitelt. Doch die Anspielung auf ein mögliches Euro-Aus kam bei den krisengeschüttelten Griechen überhaupt nicht gut an.
"In der Mitte eines dunklen Tunnels"
Viele Autohändler in Italien und Spanien kämpfen angesichts immer weiter einbrechender Verkaufszahlen ums Überleben
Secondhand im großen Stil verkaufen
Eigene Handelsmarke versus Discounter-Strategie: Autohäuser und Großhändler setzen auf die Vermarktung von Gebrauchten
München. Die Werbung sollte witzig sein, ging aber voll nach hinten los: Ein Aufruf an Griechenland kostete den Autovermieter Sixt in diesem Jahr viele Punkte auf der Beliebtheitsskala. In seiner gewohnt provokanten Art hatte das Unternehmen „Liebe Griechen, Sixt akzeptiert wieder Drachmen!" auf einer Anzeige getitelt. Doch die Anspielung auf ein mögliches Euro-Aus kam bei den krisengeschüttelten Griechen überhaupt nicht gut an. Die Angestellten des Autovermieters erhielten Morddrohungen, „von den allgemeinen Nazi-Vorwürfen ganz zu schweigen", berichtete Sixt-Chef Erich Sixt in einem Interview mit dem „Spiegel". Wie der griechische Honorarkonsul hätten auch andere ihre zerschnittenen Sixt-Karten in die Konzernzentrale nach Pullach gesandt. Auch Aufrufe, die griechischen Filialen des Autovermieters zu verwüsten, habe es gegeben. Erich Sixt zog die bittere Konsequenz – und entschuldigte sich in aller Form beim griechischen Volk. Er kündigte an, sich nicht mehr in die Politik einmischen zu wollen, konnte sich einen Seitenhieb aber nicht verkneifen: Es sei doch klar, dass Griechenland pleite sei, dem Land solle nahegelegt werden, aus der Währungsunion auszutreten. Ausgedacht hatte sich die umstrittene Drachmen-Werbung die langjährige Werbeagentur des Autovermieters, Jung von Matt. Bislang hatte Sixt mit politischen Anspielungen punkten können. Unvergessen ist Angela Merkel mit Sturmfrisur im Cabrio, auch mit der Werbung zu Ulla Schmidts Dienstwagenaffäre in Spanien hatte das Unternehmen die Lacher auf seiner Seite.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.