Dank der kompetenten Redner und spannenden Diskussionsbeiträge war der fünfte Automobilwoche Kongress in Berlin auch für das Team der Automobilwoche eine facettenreiche Lehr- und Sternstunde. Deutschlands Automobilhersteller, Zulieferer und Händler suchen ihre Plätze in der neuen Weltordnung der Automobilindustrie. Für die Hersteller ist das noch relativ leicht: Solange die Kunden in den neuen, aufstrebenden Märkten in China, Südamerika, Indien und Osteuropa bereit sind, für Hochtechnologie und Premium "Made in Germany“ tief in die Tasche zu greifen, muss einem um sie nicht bang sein.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
München. Der fünfte Automobilwoche Kongress in Berlin war dank der kompetenten Redner und spannenden Diskussionsbeiträge auch für das Team der Automobilwoche eine facettenreiche Lehr- und Sternstunde. Deutschlands Automobilhersteller, Zulieferer und Händler suchen ihre Plätze in der neuen Weltordnung der Automobilindustrie. Für die Hersteller ist das noch relativ leicht: Solange die Kunden in den neuen, aufstrebenden Märkten in China, Südamerika, Indien und Osteuropa bereit sind, für Hochtechnologie und Premium "Made in Germany" tief in die Tasche zu greifen, muss einem um sie nicht bang sein. Eher schon um die hiesigen Arbeitsplätze in den Montagewerken. Der Trend, dass die Produktion den Märkten folgen muss, ist unumkehrbar. Da helfen auch Freihandelsabkommen, die Zollschranken für die deutsche Export-Industrie abbauen, eher wenig. Im Gegenteil: Sie nutzen Billig-Standorten. Ein Arbeiter in Osteuropa verdient nun mal nur ein Fünftel von dem, was sein deutscher Kollege bekommt. Die Werke an Rhein, Main und Mittellandkanal müssen zumindest um so viel produktiver und qualitativ besser sein, wie sie teurer sind. Für die Premiumhersteller gilt das noch nicht in gleichem Umfang. Sie haben wegen ihrer starken Marken noch einen Sonderstatus. Für die Zulieferindustrie ist die neue Phase der Globalisierung gleich in zwei Dimensionen eine kaum zu überschätzende Chance: Vor allem in Russland, China und Indien erwachsen ihnen neue, potente Kunden. Zudem suchen chinesische Investoren nach attraktiven Anlagemöglichkeiten und Beteiligungen. Sie erkaufen sich damit Marktzugang und Know-how. Die ersten Erfahrungen deutscher Unternehmen mit chinesischen Investoren sind dabei durchaus positiv: Anders als einige Hedgefonds kommen sie, um zu lernen und zu bleiben, nicht um zu kassieren und wieder zu verschwinden. Der hiesige Autohandel muss sich in der neuen Weltordnung ebenfalls neu einsortieren: Die Bedeutung des deutschen Markts sinkt zwar. Andererseits bleibt dies ein Schlüssel- und Testmarkt: Wer hier die anspruchsvolle Kundschaft im Griff hat, der dürfte es überall schaffen, Autos zu verkaufen. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielen Informationen, Einschätzungen und Erfahrungen, die in Berlin gewonnen werden konnten. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.
BMW, Daimler und VW wollen bis 2020 bis zu 20 Prozent der Führungspositionen mit Managerinnen besetzen. Der Vormarsch der Spitzen- Frauen ist nicht mehr aufzuhalten.... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
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Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.