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Jumana Al-Sibai, Bosch
Jumana Al-Sibai: Erfolg hängt nicht von 14-Stunden-Tagen ab.
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Montag, 31. Oktober 2011, 00.03 Uhr
Die Automobilbranche spielt bei Jumana Al-Sibai derzeit sicher nicht die erste Geige, das Privatleben hat die Oberhand gewonnen. Erst vor wenigen Wochen ist die Wirtschaftsingenieurin zum zweiten Mal Mutter geworden. Statt sich mit dem Verkauf und mit Projektmanagement für verschiedene Autobauer und Zulieferer zu beschäftigen, kümmert sich die gebürtige Würzburgerin nun im ihre Familie.
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Die Automobilbranche spielt bei Jumana Al-Sibai derzeit sicher nicht die erste Geige, das Privatleben hat die Oberhand gewonnen. Erst vor wenigen Wochen ist die Wirtschaftsingenieurin zum zweiten Mal Mutter geworden. Statt sich mit dem Verkauf und mit Projektmanagement für verschiedene Autobauer und Zulieferer zu beschäftigen, kümmert sich die gebürtige Würzburgerin nun im ihre Familie. Sie ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter. Eine Verfechterin starrer Frauenquoten ist auch die 39-Jährige nicht. Es reiche aus, wenn sich Unternehmen zu mehr Engagement verpflichten und dies mit konkreten Maßnahmen belegen. "Aus meiner Sicht schadet gerade in der Autoindustrie eine starre Quote den guten Frauen in den Unternehmen", sagt sie. Dennoch ist die frühere Unternehmensberaterin der Ansicht, dass mehr Frauen der Autobranche gut täten, weil sich das Arbeitsklima und die Art der Zusammenarbeit ändern würden. "Das hätte Auswirkungen auf Effizienz und Kreativität", sagt Al-Sibai. "Damit würde die Autobranche sowohl noch innovativer als auch schneller." Dass man nicht "everybody's Darling" sein muss, um beruflich erfolgreich zu sein, hat Al-Sibai auf ihrem Karriereweg von den männlichen Kollegen gelernt. Den Männern wiederum hat sie beigebracht, dass man auch ohne 14-Stunden-Tag erfolgreich sein kann und nicht immer laut sein muss, um seiner Meinung Nachdruck zu verleihen. Und dass es nicht weh tut, auch mal eine Schwäche zu zeigen oder über Privates zu reden. Da gibt es bald viel zu erzählen.
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