Ihr etwas sperriger Titel lautet "Director Purchasing Capital Invest, Services & MRO“. Dahinter verbirgt sich der sogenannte "indirekte Einkauf“: Christine Cheminay ist bei Webasto für den weltweiten Einkauf aller Teile zuständig, die nicht in der Produktion verarbeitet werden. Das reicht von Büromaterial über Dienstleistungen wie Logistik und Personalberatung bis hin zu ganzen Produktionsanlagen.
Werkstatt-Umsätze sinken
Experte fordert Premium-Dienstleistungen und Diversifizierung im Service
Ihr etwas sperriger Titel lautet "Director Purchasing Capital Invest, Services & MRO". Dahinter verbirgt sich der sogenannte "indirekte Einkauf": Christine Cheminay ist bei Webasto für den weltweiten Einkauf aller Teile zuständig, die nicht in der Produktion verarbeitet werden. Das reicht von Büromaterial über Dienstleistungen wie Logistik und Personalberatung bis hin zu ganzen Produktionsanlagen. "Ich mag es, mit Menschen zu arbeiten, ich mag es, international zu arbeiten und einen Beitrag für das Unternehmen zu leisten", sagt sie. Die 40 Jahre alte Managerin hat Wirtschaftsingenieurwesen studiert und ihre Diplomarbeit bei BMW in Japan geschrieben, bevor sie 1997 ihre Karriere bei Siemens begann. Nach einem kurzen Zwischenspiel bei Schaeffler kam sie 2001 zu Webasto. Als ihre Stärken, die ihr auf dem Weg nach oben geholfen haben, nennt sie ihren Ehrgeiz, ihre Multitaskingfähigkeit ("das ist ja eine Stärke von uns Frauen") und ihren Leistungswillen. Regelmäßig wird sie von anderen Frauen angesprochen, die sie als Vorbild sehen. Cheminay ist verheiratet. Ihr Mann unterstützt sie, wenn sie Termine wahrnehmen oder ins Ausland reisen muss. Ihr vierjähriger Sohn geht in eine Krippe. Die Chancen für Frauen haben sich ihrer Meinung nach in den letzten Jahren verbessert: "Die Gesellschaft hat sich verändert. Frauen sind heutzutage besser ausgebildet, es gibt mehr Betreuungsplätze, und Männer haben weniger Probleme mit starken Frauen." Auch die Firma zeigt sich flexibel, etwa wenn das Kind krank wird. Nach der Geburt reduzierte Cheminay ihr Arbeitspensum ein Jahr lang auf einen Tag pro Woche.
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Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.