Wenn Bentley-Mitarbeiter über ihren Personalvorstand reden, klingt das zunächst wenig schmeichelhaft: "Christine Gaskell ist unser dienstältestes Vorstandsmitglied.“ Doch auf den zweiten Blick ist das durchaus als Kompliment zu verstehen, gehört sie doch dem Vorstand seit 1996 an.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Wenn Bentley-Mitarbeiter über ihren Personalvorstand reden, klingt das zunächst wenig schmeichelhaft: "Christine Gaskell ist unser dienstältestes Vorstandsmitglied." Doch auf den zweiten Blick ist das durchaus als Kompliment zu verstehen, gehört sie doch dem Vorstand seit 1996 an. Damit hat sie als Einzige die turbulenten Zeiten überstanden, als Rolls-Royce und Bentley zunächst gemeinsam an Volkswagen verkauft wurden und Rolls- Royce schließlich an BMW weitergereicht wurde. Wenn die 52-jährige Personalmanagerin gefragt wird, was der größte Erfolg ihrer Karriere ist, sagt sie: "Teil des Erfolgs von Bentley zu sein." Schließlich hat sich die Marke durch die schwierigen Zeiten der vergangenen Jahre gekämpft und steht nun vor dem wirtschaftlichen Comeback. Krisen kennt Christine Gaskell nur zu gut: Ihre Karriere begann sie 1982 bei dem chronisch krisengeplagte britischen Fahrzeugkonzern Leyland – jedoch auf der Lkw-Seite, die mittlerweile zu Paccar gehört. Nach einem zweijährigen Ausflug in die Pharmazie- Branche heuerte sie schließlich bei Bentley in Crewe an. Die berühmte "gläserne Decke", die Frauen den Aufstieg in der Männerwelt der Automobilindustrie verwehrt, habe sie durchaus zu spüren bekommen und auch Narben davongetragen, sagte sie einmal. "Aber wenn ich es anderen Frauen leichter machen kann, meinem Beispiel zu folgen, war es das wert." Dass es in der Autowelt nicht mehr Frauen gibt, habe aber noch andere Gründe – und die sind in Großbritannien offenbar ganz ähnlich wie in Deutschland: "Wir müssen Mädchen bereits in jungen Jahren für die Industrie interessieren. Unser Erziehungssystem tut das leider nicht." Dabei habe die Automobilindustrie einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen bitter nötig: "Unternehmen entwickeln sich besser, wenn beide Geschlechter an der Spitze stehen."
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.