Christine Hohmann-Dennhardt ist die erste und bislang einzige Frau im Vorstand von Daimler – und an der ehemaligen Bundesverfassungsrichterin hängt zu einem guten Teil das Schicksal des Autoherstellers. Die stets elegant und stilsicher auftretende 61-Jährige ist für Compliance zuständig: Sie muss mit ihrer Organisation im Konzern für Recht und Ordnung sowie für die Einhaltung interner Regeln sorgen.
Wertentwicklung der Aktien von Daimler, BMW und Volkswagen vom 1.1.2000 bis zum 31.12.2011
Christine Hohmann-Dennhardt ist die erste und bislang einzige Frau im Vorstand von Daimler – und an der ehemaligen Bundesverfassungsrichterin hängt zu einem guten Teil das Schicksal des Autoherstellers. Die stets elegant und stilsicher auftretende 61-Jährige ist für Compliance zuständig: Sie muss mit ihrer Organisation im Konzern für Recht und Ordnung sowie für die Einhaltung interner Regeln sorgen. Gelingt dies nicht, drohen dem Stuttgarter Autohersteller hohe Strafen von US-Behörden und ein massiver Imageschaden. Wegen einer Korruptionsaffäre wurden bereits 185 Millionen Dollar Strafe bezahlt, nun läuft bis März 2013 die Bewährungsfrist. Konzernchef Dieter Zetsche hat die einstige Sozialrichterin und ehemalige hessische Justizministerin persönlich verpflichtet und ein eigenes Ressort für sie geschaffen. Es steht außer Frage, dass sich die Mutter zweier Töchter in der Führungsetage und im 260.000 Mitarbeiter umfassenden Unternehmen durchsetzen kann. Beim Thema Compliance setzt Christine Hohmann-Dennhardt, die früher für die Legalisierung weicher Drogen eingetreten ist, vor allem auf Überzeugungskraft. Sie lässt aber auch keinen Zweifel daran, dass es null Toleranz bei entdeckten Verfehlungen gibt. Vor ihrem Daimler-Engagement fuhr die Sozialdemokratin einen BMW 850 CSi. Inzwischen ist es Mercedes gelungen, sie für die eigene Marke zu begeistern. Ein Dissens aber bleibt: Hohmann-Dennhardt ist für die Frauenquote, Zetsche dagegen.
Susanne Hanna Ursula Klatten, geborene Quandt, ist nach der aktuellen Forbes-Liste die reichste Frau Deutschlands. Allein in den letzten zwölf Monaten hat sie ihr Vermögen um rund ... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.