Susanne Hanna Ursula Klatten, geborene Quandt, ist nach der aktuellen Forbes-Liste die reichste Frau Deutschlands. Allein in den letzten zwölf Monaten hat sie ihr Vermögen um rund eine Milliarde Euro vermehrt. Erste Berufserfahrung sammelte die Tochter des Industriellen Herbert Quandt 1981 bis 1983 bei einer Ausbildung zur Werbekauffrau.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Susanne Hanna Ursula Klatten, geborene Quandt, ist nach der aktuellen Forbes-Liste die reichste Frau Deutschlands. Allein in den letzten zwölf Monaten hat sie ihr Vermögen um rund eine Milliarde Euro vermehrt. Erste Berufserfahrung sammelte die Tochter des Industriellen Herbert Quandt 1981 bis 1983 bei einer Ausbildung zur Werbekauffrau. Danach studierte sie in England Betriebswirtschaftslehre. Nach dem Tod ihres Vaters 1982 trat sie gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder das Erbe an, das vor allem aus BMW-Anteilen bestand. Gemeinsam besitzen die drei Quandts 46,6 Prozent des Autobauers. Außerdem erbte sie Anteile an dem Chemiekonzern Altana, der ihr mittlerweile zu 100 Prozent gehört. Der dunklen Seite ihres Erbes stellte sie sich erst 2007, als die Familie auf Druck der Öffentlichkeit einen Historiker mit der Aufarbeitung der Geschichte der Quandts während des „Dritten Reiches" beauftragte. Mit dem erschütternden Ergebnis, dass Klattens Vater und Großvater Zwangsarbeiter beschäftigten und von der Enteignung jüdischer Konkurrenten profitierten. Während eines Praktikums im BMW-Werk Regensburg, wo sie unter dem Pseudonym Susanne Kant arbeitete, lernte sie den Ingenieur Jan Klatten kennen, den sie 1990 heiratete. Das Paar lebt mit seinen drei Kindern in München. Susanne Klatten meidet die Öffentlichkeit und führt trotz ihres Reichtums kein Jetset-Leben. In den Aufsichtsräten von BMW und Altana meldet sie sich nur selten zu Wort. Dabei trifft sie durchaus weitreichende Entscheidungen, aber eben hinter den Kulissen. Im Jahr 2009 investierte sie über ihre Beteiligungsgesellschaft Skion in den Kohlenstoffspezialisten SGL Carbon, der den wichtigen Rohstoff für Leichtbaukarosserien liefert. Als Volkswagen im Februar 2011 nachzog und ebenfalls Aktien von SGL erwarb, konterte sie innerhalb weniger Tage und sicherte sich die Sperrminorität. Vor wenigen Jahren tauchte Klatten kurz in der Öffentlichkeit auf, als sie einen Erpresser anzeigte. Der Mann wurde zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Seit dieser Affäre lebt die Milliardärin noch zurückgezogener als bisher.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.