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Natalie Mekelburger, Coroplast
Natalie Mekelburger: Die Chefin des Leitungsherstellers Coroplast ist keine Freundin einer Frauenquote in der Wirtschaft.
(Foto: Coroplast)
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Montag, 31. Oktober 2011, 00.03 Uhr
Die Meinungen über die Frauenquote in der deutschen Wirtschaft gehen weit auseinander, aber die Haltung von Natalie Mekelburger lässt keine Zweifel zu: "Um Gottes Willen“, sagt die Vorsitzende der Geschäftsführung beim Leitungshersteller Coroplast, "die Frauen sollten freiwillig kommen, sonst halten sie's nicht aus.“ Mekelburgers Worte kommen nicht von ungefähr, denn als eine der wenigen Frauen auf einem Chefsessel wird die 45-Jährige regelmäßig mit männlichen Alphatieren konfrontiert.

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Die Meinungen über die Frauenquote in der deutschen Wirtschaft gehen weit auseinander, aber die Haltung von Natalie Mekelburger lässt keine Zweifel zu: "Um Gottes Willen", sagt die Vorsitzende der Geschäftsführung beim Leitungshersteller Coroplast, "die Frauen sollten freiwillig kommen, sonst halten sie's nicht aus." Mekelburgers Worte kommen nicht von ungefähr, denn als eine der wenigen Frauen auf einem Chefsessel wird die 45-Jährige regelmäßig mit männlichen Alphatieren konfrontiert. Beim Forum Familienunternehmen des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) etwa trifft sie auf Deutsche- Bank-Chef Josef Ackermann und August Oetker. Von Männern hat Mekelburger in ihrem Beruf Gelassenheit gelernt und dabei die Einsicht gewonnen, "Dinge nicht persönlich zu nehmen", sagt die Mutter von zwei Kindern. Für Familie und Sport wünscht sich die Diplom-Kauffrau und frühere Unternehmensberaterin manchmal mehr Zeit. Sie gehört zur jüngsten Managergeneration der Inhaberfamilie und ist seit 2006 Coroplast-Chefin. Weltweit produzieren bei dem Wuppertaler Unternehmen rund 4500 Mitarbeiter Klebebänder, Kabel und Leitungen. Die Autoindustrie ist dabei eine der Hauptabnehmerbranchen.
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