Nicht einmal eine Handvoll Frauen gehören beim Autozulieferer und Technologiekonzern Robert Bosch zu den 250 Top-Führungskräften – Martina Merz ist eine von ihnen. Die ledige Diplom-Ingenieurin verantwortet seit 2005 Vertrieb und Marketing des Geschäftsbereichs Chassis Systems Brakes. Salopp gesprochen verkauft sie Bremsen und deren Komponenten auf der ganzen Welt.
Durchschnittliche Punktzahl der vom ADAC getesteten Werkstätten
Nicht einmal eine Handvoll Frauen gehören beim Autozulieferer und Technologiekonzern Robert Bosch zu den 250 Top-Führungskräften – Martina Merz ist eine von ihnen. Die ledige Diplom-Ingenieurin verantwortet seit 2005 Vertrieb und Marketing des Geschäftsbereichs Chassis Systems Brakes. Salopp gesprochen verkauft sie Bremsen und deren Komponenten auf der ganzen Welt. Dass sie es so weit bringen würde, war in ihrer Jugend nicht unbedingt abzusehen: Sie stammt aus dem keine 1000 Einwohner zählenden Dorf Durchhausen im Süden Baden-Württembergs, ging zunächst auf die Realschule und wechselte danach eher per Zufall auf das Technische Gymnasium in Villingen-Schwenningen. Das Studium der Fertigungstechnik auf der Berufsakademie mit Arbeitgeber Bosch war hingegen eine bewusste Entscheidung: "Automobile waren in meiner Jugend Sinnbild für Aufbruch, Moderne und Globalität." Als Bosch das Schließsystem- Geschäft an Brose verkaufte, wechselte die passionierte Marathonläuferin mit und wurde für drei Jahre Geschäftsführerin in Wuppertal. Ihre Feuertaufe als Managerin erhielt Martina Merz, als sie dort einen massiven Stellenabbau veranlassen musste. Junge Mütter sind ihrer Beobachtung nach besonders gut als Führungskräfte geeignet: Sie führen kompromisslos, aber mit großer Zuneigung. Grundsätzlich unterstützt die 48-Jährige das Bestreben der Industrie, den Anteil der Frauen in Managementpositionen zu erhöhen. "Eine gesetzliche Quote lehne ich aber ab." Persönlich bringt sie sich als Steuerkreis- Mitglied des Frauennetzwerks woman@bosch ein. Merz hält die Karrierechancen für Frauen bei Bosch für gut. Viele Frauen würden aber zu früh aufgeben, bemängelt sie.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."