Sie ist die mächtigste Frau in der Automobilindustrie – und auch die meistunterschätzte. 1996 erbte Maria-Elisabeth Schaeffler gemeinsam mit ihrem Sohn Georg ein Unternehmen, das umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro umsetzt und 22.000 Menschen beschäftigt. Ehemann Georg Schaeffler, den sie als 21-jährige Medizinstudentin im Jahr 1963 geheiratet hatte, bat sie kurz vor seinem Tod, die KG in die Zukunft zu führen.
Serie Energiewende - Chance für die Autobranche
Geschäft ohne Reibungsverluste
Die fränkische Schaeffler-Gruppe treibt ihre Aktivitäten bei erneuerbaren Energien wieter voran
Offshore-Windenergie legt künftig stark zu
Sie ist die mächtigste Frau in der Automobilindustrie – und auch die meistunterschätzte. 1996 erbte Maria-Elisabeth Schaeffler gemeinsam mit ihrem Sohn Georg ein Unternehmen, das umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro umsetzt und 22.000 Menschen beschäftigt. Ehemann Georg Schaeffler, den sie als 21-jährige Medizinstudentin im Jahr 1963 geheiratet hatte, bat sie kurz vor seinem Tod, die KG in die Zukunft zu führen. Es wurde ein Aufstieg in die Spitzengruppe der Zulieferindustrie. Heute beschäftigt Schaeffler dreimal so viele Menschen und macht sechsmal so viel Umsatz wie 1996 – und da ist Conti noch gar nicht mitgerechnet. Continental: Die zunächst feindliche Übernahme des mehr als doppelt so großen Konkurrenten hat Maria-Elisabeth Schaeffler fast das Erbe gekostet. "Wenn man als Unternehmer immer mit dem Schlimmsten rechnet, wagt man am Ende gar nichts mehr", sagte sie einmal. Im Spätsommer 2008, mitten in der Conti-Übernahme, kommt das Schlimmste: Lehman Brothers geht pleite, die Weltwirtschaft stürzt in die Krise, die auf Kredit gekauften Conti-Aktien stürzen hinterher. Die Presse schreibt: "Der Untergang der Titanin", "Absturz einer Milliardärin", "Die Ohnmächtige". Nur gute Freunde wissen, wie sie das überstanden hat. Doch über ihre Gefühlslage spricht sie nicht gern: "Die Außenwelt hat kein Recht, an meinem Innenleben teilzunehmen." Nur einmal, als sich im schwersten Sturm Tausende Mitarbeiter am Stammsitz Herzogenaurach demonstrativ hinter sie stellen, vergießt sie Tränen. Heute, in Zeiten des Booms, scheint die Zukunft von Schaeffler/ Conti gesichert. Maria-Elisabeth Schaeffler hat Industriegeschichte geschrieben. Sie hat sich durchgesetzt gegen Männer, die sie ganz offensichtlich unterschätzt haben.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.