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Annette Winkler, Smart
Annette Winkler: Sie sorgt als Smart-Chefin bei der eigenen Truppe, im Konzern und bei den Händlern für neuen Optimismus.
(Foto: Smart)
Autor:
Matthias Krust
mkrust@craincom.de
Montag, 31. Oktober 2011, 00.03 Uhr
Seit einem Jahr leitet Annette Winkler die Marke Smart und hat dabei schon für reichlich frischen Wind gesorgt. "Es gibt für mich keine schönere Aufgabe. Ich habe endgültig meinen Traumjob und meine Berufung gefunden“, so die Daueroptimistin, die sich mit ungeheurer Energie und Herzblut der lange Zeit im Konzern vernachlässigten Kleinstwagenmarke widmet.

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Seit einem Jahr leitet Annette Winkler die Marke Smart und hat dabei schon für reichlich frischen Wind gesorgt. "Es gibt für mich keine schönere Aufgabe. Ich habe endgültig meinen Traumjob und meine Berufung gefunden", so die Daueroptimistin, die sich mit ungeheurer Energie und Herzblut der lange Zeit im Konzern vernachlässigten Kleinstwagenmarke widmet. Als eigenständige Einheit im Konzern und dazu noch offizielles Experimentierfeld für innovative Mobilitätsideen bildet Smart ein Unternehmen im Unternehmen. Das kommt der 52-jährigen promovierten Betriebswirtschaftlerin entgegen: Vor ihrem Einstieg bei Daimler 1995 hat sie elf Jahre lang die Bauunternehmung ihrer Familie geleitet und ist sogar als "Unternehmerin des Jahres" ausgezeichnet worden.

Ansteckender Enthusiasmus
Bei Daimler startete sie als Leiterin der Kommunikationsabteilung, zwei Jahre darauf wurde sie Chefin der Mercedes-Niederlassung in Braunschweig. Später ging sie nach Brüssel und übernahm die Leitung der Landesgesellschaft Belgien/Luxemburg der damaligen DaimlerChrysler AG. Schon damals hat sie Smart verkauft, wie sie gerne betont. Ab 2006 war die Managerin, die vor neuen Ideen übersprudelt und einen ansteckenden Enthusiasmus verbreitet, für das europäische Vertriebsnetz zuständig. Annette Winkler hält die Frauenförderung für wichtig: "Sie muss aber so gestaltet sein, dass sie Männer nicht benachteiligt." Von Daimler wünscht sie sich einen weiteren Ausbau von guten Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Außerdem sollten die Männer die Möglichkeit haben, Vaterschaftsurlaub zu nehmen.
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